Dresscode in Europa

Grossbritannien

  • Die Qualität muss auf der Insel stimmen.
  • Privat wie geschäftlich wird eine konservativ-formelle Mode in hochwertigen Materialien getragen.
Für Sie:
  • Kostüm oder Hosenanzug.
  • Nicht zu feminin.
  • Der Rock knielang.
  • Der Ausschnitt maximal bis zum Schlüsselbein.
  • Nylonstrümpfe sind ein Muss.
  • Sandalen oder Schuhe mit sichtbaren Zehen dagegen ein Fauxpas.
  • Wenn möglich, sollten sie sich für Ärmel bis zum Handgelenk entscheiden und mit Schmuck und Accessoires geizen.
Für Ihn:
  • Der Anzug gehört zum Pflichtprogramm.
  • Die Anzugfarben bewegen sich zwischen Schwarz, Anthrazit und dunklem Grau.
  • Mittelblau oder Braun dagegen zeugen bereits von wenig Klasse.
  • Bevor der Gastgeber nicht dazu auffordert, keinesfalls des Jacketts entledigen.
  • Glatte Lederschnürschuhe ohne Muster oder Brogues tragen.
  • Gestreifte Krawatten deuten auf eine Regiments- oder Internatsvergangenheit hin. Unpassend.
  • Goldknöpfe verwechseln Briten mit einem Clubjackett, das im Businessalltag nichts verloren hat - schon gar nicht bei Ausländern.

Italien

  • Die Konvention beherrscht das Outfit der italienischen Geschäftswelt. Für Individualität ist da kein Platz. Nicht einmal eine Kombination geht durch.
  • Bestimmend für den guten Eindruck bleibt aber stets die Qualität und Eleganz der Bekleidung.
  • Die Italiener achten penibel auf den gewählten Stoff, die perfekte Passform und die Details.
Für Sie:
  • In Italien herrscht der Zwang zum "Tailleur": Kostüm oder Hosenanzug sind Pflicht, alles andere ist tabu.
  • Zugeständnisse werden allenfalls an figurbetontere Formen gemacht.
Für Ihn:
  • Der figurnahe Anzug etwa hat wie angegossen zu sitzen. Knautschfalten gehören umgehend ausgebügelt.
  • Weisse Hemden und schwarze Schuhe sind festlichen Anlässen vorbehalten.
  • Schlichte Krawatte mit dezentem Muster wählen.
  • Italiener legen großen Wert auf einen festen, voluminösen Knoten.
  • Verpönt sind kurze Socken - selbst schwarze.

Spanien

  • Die Kleidung ist für einen Spanier die "erste Visitenkarte".
  • Auch bei 40 Grad im Schatten verzichten Geschäftsleute nicht auf ihr Jackett, das langärmelige Hemd und die Krawatte.
  • Den Begriff "Casual" kennen Spanier nur von ausländischen Niederlassungen.
  • Eine tückische, wenn auch nicht modische Falle sind die vielen Klimaanlagen. Im Sommer kühlen oft tief herunter. Wer dann kein Jackett oder die in Spanien beliebte Stola dabei hat, verlässt das Meeting gerne mal mit einer Erkältung.
Für Sie:
  • Bei den Frauen dominiert Klassik.
  • Beim Kostüm oder Hosenanzug sollten sie blasse Töne wählen, tiefe Ausschnitte oder Spaghettiträger sind auch im Sommer tabu.
  • Den Rock sollte sie auf Knielänge tragen.
  • Make-up dezent benutzen.
  • Highheels sind nicht angebracht. Spanier sind im Schnitt kleiner und stören sich, wenn die Dame sie überragt.
Für Ihn:
  • Der Geschäftsmann trägt einen dunklen Zweireiher, teilweise auch mit Nadelstreifen ( vorausgesetzt sie sind sehr fein).
  • In Spanien kommt die Farbe braun gut an.
  • Dafür darf die Krawatte eine kräftige Farbe haben.
  • Der Mann kann durchaus auch rosa oder violette Hemden tragen.
  • Den nach hinten gekämmten Seitenscheitel tragen hier schon kleine Jungen. Mit Stoppelschnitt oder zu viel Gel im Haar fällt man deshalb unangenehm auf.

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