Krawatten binden


Grundlagen

  • Je breiter die Öffnung des Hemd-Kragens, desto voluminöser sollte der Krawattenknopf sein.
  • Der Knoten darf nicht zu dick sein. Die beiden Kragenecken müssen auf dem Hemd aufliegen, selbst bei einer Kopfdrehung.
  • Eine weitere Regel besagt, dass die seitlichen Knoten-Enden nicht sichtbar von den Kragenspitzen verdeckt sein sollten.
  • Die Krawatte berührt den oberen Rand der Gürtelschnalle.
  • Krawatten-Nadeln werden kaum mehr getragen.
  • Gute Krawatten sind aus Seide gefertigt.
  • Das kleinere Ende der Krawatte gehört in die Lasche auf der Rückseite.
  • Im Büro sollte die Krawatte etwas dunkler als die Hemdfarbe sein.

Knoten

Der einfache Knoten
  • Ist der meist getragene Knoten.
  • Er ist leicht zu binden und zu lösen.
  • Er eignet sich für die meisten Krawatten und für fast alle Hemdkragen.
  • Der einfache Knoten muss mit dem Hemdkragen harmonieren. Er darf weder zu sehr vom Kragen versteckt werden, noch zu weit davon entfernt sein.
Der doppelte Knoten
  • Der doppelte Knoten ist dem einfachen sehr ähnlich. Der einzige Unterschied ist ein zweiter Umschlag.
  • Er passt sehr gut zu breiteren Kragen und Krawatten aus etwas feinerem Material.
  • Er ist einfach und schnell zu binden.
Der Windsor-Knoten
  • Der Windsorknoten, benannt nach dem Herzog von Windsor, ist ein Knoten im klassischen, englischen Stil.
  • Er ist voluminös und sieht am besten bei sehr breiten Kragen (z.B. Haifischkragen) und Krawatten aus sehr feinem Material aus. Der fertige Knoten muss absolut symmetrisch sein.

Kent-Knoten
  • ist der Knoten mit den wenigsten Schlingen
  • wird auch als "kleiner Knoten" bezeichnet, da er einen besonders flachen Knoten bildet
  • im Vergleich zum Windsor bleibt die Krawatte etwa sechs Zentimeter länger. Damit ist der Kent praktisch für großgewachsene Männer oder bei besonders kurzen Schlipsen.
  • ausgezeichnet eignet sich der Kent bei eher kleineren, eng sitzenden und schmalen Hemdkrägen
  • dieser Knoten ist nicht selbstlösend. Er muss aufgebunden werden, da es nicht ausreicht, daran zu ziehen
  • wirkt leger und sportlich und eignet sich demnach für den Büroalltag
  • eine passende Videoanleitung finden Sie unter https://www.zalando.ch/krawatte-binden/

Pratt-Knoten
  • auch als Shelby-Knoten, "American" oder "umgekehrter halber Windsor" bekannt, ist dies der jüngste unter den Knoten-Klassikern
  • moderner, symmetrischer Krawattenknoten
  • als "Inside-Out-Knoten" wird er mit der Naht nach außen gebunden
  • Pratt-Knoten lassen sich etwas einfacher als Windsor-Knoten binden und machen eine gute Figur bei Businessanzügen
  • dieser Knoten empfiehlt sich insbesondere für kürzere Krawatten mit dickem Futter
  • für das gewisse Extra sorgt der Pratt-Knoten speziell bei weiten Kragen wobei vor allem schmale Krawatten von diesem Knoten profitieren

Four-in-Hand Knoten
  • unkomplizierter, leicht asymmetrischer Krawattenknoten
  • verdankt seinen Namen der Tatsache, dass er in vier Handgriffen zu binden ist
  • es handelt sich dabei um den typischen Knoten vieler Bankkaufleute
  • für die meisten Kragenformen und Krawatten geeignet
  • die Halspartie wird durch die längliche Form des Knotens gestreckt und lässt diese schlanker wirken
  • der mehr kegelförmige Knoten ist - im Vergleich zum kugeligen Windsor - besser für "kräftigere" Männer geeignet
  • angesichts seiner leichten Asymmetrie wirkt er etwas weniger elegant als ein Windsor
  • eine passende Videoanleitung finden Sie unter https://www.zalando.ch/krawatte-binden/
Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Zalando.ch.

Die Fliege


  • Fertig gebundene Fliegen mit Gummiband gelten als stillos.
  • Zum Smoking (Black Tie) gehört eine schwarze Fliege, zum Frack (White Tie) eine Weisse.
  • Die Fliege wird genau gleich gebunden, wie die meisten Leute Schuhe binden