Unternehmensgründung

Sie möchten sich selbständig machen und Ihr eigenes Unternehmen gründen?

marketing.ch möchte Sie unterstützen und bietet in Kürze wichtige Informationen für Jungunternehmer an. Insbesondere aus Marketing-Sicht werden die wichtigsten Elemente von Start-ups durchleuchtet.
Wie kann man mit wenig Budget möglichst viel aus einem Marketingkonzept herausholen? Besteht die Möglichkeit, mit einem Null-Franken Budget effizient Kunden zu gewinnen? Welche Fehler sollten bei einer Unternehmensgründung vermieden werden? Solche und weitere spannende Fragen rund um das Thema Unternehmensgründung beantwortet marketing.ch.

Neben der Analyse guter Praxis-Beispiele werden Sie in dieser Rubrik Inhalte über die Kernelemente der Unternehmensgründung finden. Von der Ideenfindung, über die Erstellung eines guten Business-Plans, der erfolgreichen Gründung Ihres Unternehmens bis hin zur Realisierung von Expansions-Plänen.

Vorab ein kurzes Video, dass Tipps und Tricks zur Unternehmensgründung gibt:



Erste Grundlageinformationen finden Sie bereits in der Rubrik Karriere-Tipps.


Der Businessplan – Schritt für Schritt zur Unternehmensgründung

Wer ein Unternehmen gründen möchte, braucht neben einer ausgereiften Idee einen überzeugenden Businessplan. Der hilft nicht nur, selbst nicht den roten Faden zu verlieren, sondern auch Banken und Förderer vom Gelingen der Unternehmung zu überzeugen. Bevor man bei diesen vorspricht bzw. den Businessplan vorlegt, sollte man ihn von unbeteiligten Freunden und von Bekannten, die möglichst etwas davon verstehen, durchlesen lassen und sich mit diesen besprechen. Dann werden Schwachstellen klarer. Es gibt entsprechende Tools und Berater, die bei der Erstellung helfen können. Der Businessplan enthält:

• Ausführung der Geschäftsidee
• Vorstellung der eigenen Person bzw. des Teams
• Markt-, Standort- und Konkurrenzanalyse
• Marketing und Preispolitik
• SWOT-Analyse
• Rechtsform
• Finanzierung

Vorstellung der Dienstleistungen oder Produkte
Es ist wichtig, für andere einmal schriftlich festzuhalten, was die Idee der Dienstleistungen oder Produkte, die man anbieten möchte, eigentlich ausmacht. Das ist oft gar nicht so einfach, denn man selber ist ja schon so davon überzeugt und hat schon tausend mal darüber nachgedacht, dass man im Gespräch wichtige Punkte, die für einen selbst auf der Hand liegen, nicht mehr erwähnt. Schriftlich muss man aber konkreter und bewusster argumentieren. Am Ende sollen die Finanziers schließlich derselben Meinung sein wie man selbst.

Das Gründerteam
Deutlich schwieriger fällt es meist, die eigene Person zu beschreiben. In diesem Punkt muss aber dargelegt werden, warum man selbst das Unternehmen zum Erfolg führen wird, welche Qualifikationen und Softskills man dazu mitbringt. Sind mehrere Personen an der Gründung beteiligt, hilft es, sich gegenseitig in Stichpunkten zu beschreiben. Das fällt einem leichter. Falls möglich, sollte dann eine Person diese Punkte ausformulieren, damit der Stil gleich bleibt.

Wettbewerbsanalyse
Als nächstes soll der Markt bewertet werden. Dazu stellt man die Konkurrenz vor und zeigt auf, warum die eigenen Produkte oder Dienstleistungen mehr Zuspruch bei den Kunden finden werden. Oder man geht davon aus, dass die eigene Geschäftsidee einzigartig ist und bestimmte Nischen besetzt. Hier sollen also zahlen zu Konkurrenz, Angebot und Nachfrage, Standortgegebenheiten, Zielgruppen etc. genannt werden, kurz: die externen Umstände dargelegt werden. Manche Modelle klingen vielleicht zunächst nicht außergewöhnlich. Wenn man aber sieht, dass etwas Derartiges in der Region längst überfällig ist, wird man dadurch überzeugt. Oder man hat einen Standort gefunden, an dem viele potentielle Kunden vorbeikommen, zum Beispiel Schüler einer nahegelegenen Schule.

Marketing und Preispolitik
Eng mit der Wettbewerbsanalyse hängt nun die Preispolitik und in diesem Zuge auch die Frage zusammen, wie man sein Angebot vermarkten will. Denn es ist ja möglich, dass die Konkurrenz schon ähnliche Leistungen oder Artikel anbietet, man aber durch eine differenzierte Preispolitik andere Zielgruppen ansprechen will und auf diese auch seine Marketingstrategie anpasst. An dieser Stelle gilt es auch, sich über geeignete Marketingmaßnahmen zu informieren, die anfangs meist wenig Geld kosten dürfen. Mundpropaganda ist von Anfang an wichtig und günstig. Je nachdem, wo mit man sich in der Firma beschäftigen wird, fallen weitere Möglichkeiten an. Überregionale Geschäftsmodelle sollten auf jeden Fall Onlinepräsenz zeigen. Blogs sind beispielsweise ein gutes Mittel auf das eigene Unternehmen zu verweisen. Regional orientierte Start-ups können etwa bei der Tageszeitung einen Beitrag über das Unternehmen anregen. Dann kann auf eine kostenpflichtige Anzeige verzichtet werden. Auch Werbeartikel sind bei gutem Ergebnis sehr kostengünstig.

Chancen und Risiken
Als Ergebnis aus den beiden vorangegangenen Punkten sollte man nun objektiv seine Stärken und Schwächen beurteilen und sich im Hinblick auf die Situation des Marktes über Chancen und Risiken klar werden. Das wird als SWOT-Analyse bezeichnet. Danach versucht man, diese Kategorien zu verbinden. Mit welchen Stärken kann man welche Risiken abwenden? Bei welchen Schwächen muss man aufholen, um bestimmte Chancen ergreifen zu können? Etc. Persönliche Defizite kann man dann zum Beispiel mit zukünftigen Fortbildungen angehen wollen.

Rechtsform
Spätestens beim Verfassen des Businessplans muss man sich für eine Rechtsform des Unternehmens entscheiden. In der Schweiz ist am häufigsten die GmbH vertreten. Andere Möglichkeiten sind beispielsweise die AG, die Kollektivgesellschaft und die Einzelfirma. Sie unterscheiden sich unter anderem in einer beschränkten bzw. persönlichen Haftung, im benötigten Startkapital oder in der persönlichen oder separaten Steuererklärung und bieten dadurch unterschiedliche Vor- und Nachteile. Wer sich selbst nicht genügend auskennt, sollte sich unbedingt juristisch beraten lassen.

Finanzierung
Nun rechnet man noch detailliert vor, welcher Kapitalbedarf für die ersten Jahre anfallen wird und wie dieser finanziert werden soll. Diese zukünftigen Investitionen werden übersichtlich dargestellt und zum Beispiel nach langfristigen Anlagen, mittelfristigem Investment und kurzfristigen Gründungskosten und Betriebsmitteln geordnet. Zu Beginn fallen vielleicht einmalige Kosten für die Einrichtung eines Büros an. Man sollte aber beachten, dass nicht nur ein Drucker gekauft werden muss, sondern dass dieser in der Folge auch immer wieder mit Papier und Tinte gespeist werden muss. Gleichzeitig kann man aber durchaus mit günstigeren, nachgebauten Tintenpatronen, die man beispielsweise bei TonerPartner erhält, rechnen und nicht mit den teuren Originalen. Dieses Beispiel lässt sich auf viele weiter Faktoren übertragen. Dann stellt sich die Frage, wie viel Eigenkapital zur Verfügung steht und auf wie viel Fremdkapital man angewiesen ist. Erhält man Darlehen von Freunden oder Verwandten, werden die künftigen Zinsen niedriger ausfallen als bei der Bank. Wenn man im Businessplan alles plausibel dargelegt hat, dürfte einer erfolgreichen Unternehmensgründung nichts mehr im Wege stehen.

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