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Die Krankheit
in Kürze
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Die
Zeckenenzephalitis FSME (Frühsommer Meningo
Enzephalitis) ist eine virale Erkrankung. Das Virus wird
in einigen Regionen Europas und Sibiriens durch Zecken
übertragen. |
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Die Krankheit manifestiert sich zunächst
durch unspezifische grippale Beschwerden, denen in
wenigen Fällen eine Entzündung des Gehirns und der
Hirnhäute folgt. |
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Es gibt eine Impfung gegen die
Erkrankung. |
Übertragung
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In den
gut abgrenzbaren Endemiegebieten Europas ist ca. 1%
der Zecken (der Gattung Ixodes) mit dem Virus
infiziert, das während der Zeckensaison von Mitte
Februar bis Mitte November auf den Menschen
übertragen werden kann. Pro Jahr treten ungefähr
hundert Fälle auf. |
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In Ausnahmefällen kann das Virus
auch durch nicht pasteurisierte Milchprodukte von
infizierten Ziegen, Schafen oder Kühen übertragen
werden. |
Vorkommen
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Es
gibt Endemiegebiete in Zentral- und Osteuropa
(Balkan), sowie Skandinavien.
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Eine schwerere
Erkrankungsform genannt " Russian spring-summer
encephalitis " (RSSE) existiert in Russland, China,
Korea und Japan. |
Klinik und
Komplikationen
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Die
Zecken injizieren eine betäubende Substanz, so dass
der Stich häufig unbemerkt bleibt. Die Infektion
bleibt meistens asymptomatisch oder äussert sich
durch grippale Beschwerden.
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Bei 15% der Infizierten
kann sich eine Beeinträchtigung des zentralen
Nervensystems unterschiedlicher Ausprägung
entwickeln. Die Symptome sind hohes Fieber,
Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Lichtscheu,
Übelkeit und Erbrechen. |
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Eine schwere Schädigung
(Entzündung des Gehirns) kann zu Schwindel, Sprach-
und Gangstörungen, Krampfanfälle, Lähmungen und
sogar zum Tod führen. Neurologische Folgeschäden
sind bei schweren Verläufen häufig. |
Vorbeugung und
Behandlung
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Schützen Sie sich im Wald vor Zecken: tragen Sie
Kleidung, die die Haut gut bedeckt und Schuhe, die
über den Unterrand der Hosen reichen. Tragen Sie
Insekten abweisende Produkte auf, die DEET (für die
Haut) oder Insektizide (wie Permethrin, für die
Kleidung) enthalten. |
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Zu Hause sollten Sie, nachdem
Sie im Wald waren, gründlich Haut und Haare
kontrollieren. |
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Finden Sie eine Zecke, entfernen Sie
sie schnell mit Hilfe einer Pinzette, indem Sie sie
so nah wie möglich an der Haut fassen und mit einer
drehenden Bewegung allmählich rausziehen. Danach
desinfizieren Sie den Stich.
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Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren (vor diesem
Alter sind schwere Formen dieser Krankheit selten)
ist ein wirksamer Impfstoff erhältlich. Für die
Grundimmunisierung sind drei Dosen nötig ( 0, 1-3,
sowie 9-12 Monate) und sie sollte vorzugsweise im
Winter gegeben werden. (Es existiert auch ein
schnelleres Schema). |
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Eine Auffrischungsimpfung ist
in der Schweiz nur noch alle 10 Jahre empfohlen.
Reisende sollten bis 15 Tage vor der Einreise in ein
Risikogebiet zwei Dosen erhalten haben. Die Impfung
schützt auch gegen RSSE (Russian Spring Summer
Encephalitis). |
Empfehlungen
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Schützen Sie sich vor Zecken in Wäldern und im
Unterholz von Endemiegebieten. Im Falle eines
Zeckenstichs, entfernen Sie schnell die Zecke und
desinfizieren Sie den Stich.
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Die Impfung ist für
alle Erwachsenen und Kinder (ab 6 Jahren) die in
Endemiegebieten wohnen oder sich zeitweilig dort
aufhalten und Zeckenbissen ausgesetzt sein können,
empfohlen. |
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Ein hohes Risiko steht besonders für
Wanderer, Spaziergänger, Velofahrer, Camper, Jäger,
Holzarbeiter und Pilzsammler.
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