Gelbfieber

Die Krankheit in Kürze

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Gelbfieber ist eine virale Erkrankung, die von Mücken in Afrika südlich der Sahara und im Amazonas Becken übertragen wird.

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Die Symptome variieren in ihrem Schweregrad und reichen von leichten grippeartigen Beschwerden bis zu einer Gelbsucht mit Blutungen, die im Verlauf tödlich enden kann.

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Es steht eine ausgesprochen effiziente Impfung zur Verfügung, die für die Einreise in manche Länder obligatorisch ist.

Übertragung

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Das Gelbfiebervirus wird meist durch Mücken der Art Aedes aegypti, aber auch bestimmte andere Mücken, die Tagsüber und in der Abenddämmerung stechen. Die Übertragung findet nur bis zu einer Höhe von 2500 m.ü.M. statt.

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Im Dschungel und in Wäldern sind Affen das Hauptreservoir für die Erreger und der Mensch wird nur selten infiziert (Menschen die durch die Wälder streifen o. ä.). In städtischen Gebieten übertragen die Mücken das Virus von Mensch zu Mensch und in Gebieten hoher Populationsdichte können so grosse Gelbfieberepidemien auftreten.

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Die WHO schätzt, dass jährlich ungefähr 200´000 Personen am Gelbfieber erkranken und 30´000 pro Jahr daran sterben.

Vorkommen

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Tropische Gebiete Süd-Amerikas, angrenzend an das Amazonas-Becken und Panama, sowie die meisten Länder Afrikas südlich der Sahara (s. Karten)

 

Klinik und Komplikationen

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Die Inkubationszeit beträgt drei bis sechs Tage. Meist kommt es auf Grund der Temperatur zu hohem Fieber und Schüttelfrost, Gliederschmerzen (typisch als Rückenschmerzen) und Kopfschmerzen, sowie Übelkeit und Erbrechen.

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Innerhalb von drei bis vier Tagen kommt es im Allgemeinen zur Besserung, allerdings beobachtet man bei ca. 15% der Erkrankten eine Verschlechterung des Allgemeinzustands.

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Diese zweite Krankheitsphase äussert sich durch erneutes Ansteigen des Fiebers, Bauchschmerzen, der Entwicklung einer Gelbsucht und Blutungen (Augen, Mund, Nase und Intestinaltrakt) und kann innerhalb weniger Wochen zum Tod führen.

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Immigranten und Reisende erleiden häufiger einen schweren Verlauf, als die einheimische Bevölkerung.

Vorbeugung und Behandlung

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Es existiert keine spezifische Behandlung. Allerdings gibt es eine Impfung mit abgeschwächten lebenden Viren, die sehr effektiv ist, und an offiziellen Gelbfieber Impfstellen verabreicht werden kann.

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Der Schutz beginnt ca. 10 Tage nach der Impfung einer Dosis und gewährt Schutz für mindestens zehn Jahre, vermutlich sogar länger. Die Impfung wird im Allgemeinen gut toleriert und allergische Reaktionen sind selten (weniger als einmal auf eine Million Impfdosen).

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Die Impfung ist nicht geeignet für Kinder unter neun Monaten, Menschen mit Immunschwäche (bsp. HIV Infizierte), schwangere Frauen oder Menschen mit einer bekannten Allergie gegenüber Hühnereiweiss (konsultieren Sie in diesem Falle einen Allergologen).

Empfehlungen

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Auf Grund der hohen Letalität, dem Fehlen eines spezifischen Behandlungsansatzes und der Gefahr des Ausbruchs einer Epidemie (bei einem dauerhaften Vorkommen des Virus im tierischen Reservoir), ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen, die sich in ein Endemiegebiet begeben.

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In vielen Ländern ist die Impfung für die Einreise erforderlich und muss mit einem offiziellen Stempel in einen internationalen Impfausweis eingetragen sein.

 
 

Quelle:

Schweizerischen Arbeitsgruppe für Reisemedizinische Beratung
www.safetravel.ch