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Die Krankheit
in Kürze
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Hepatitis
B wird durch ein Virus verursacht, welches die Leber
infiziert. Die Krankheit kann durch Blut,
Geschlechtsverkehr oder bei Gebrauch von infektiösen
Nadeln (Drogenkonsum, medizinische Behandlungen)
übertragen werden. |
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Die Krankheit kommt weltweit vor.
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Die
Symptome sind sehr unterschiedlich, und die Infektion
kann unbemerkt verlaufen, obwohl eine Person ansteckend
ist. |
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Ein Übergang zu chronischer Infektion ist möglich.
Spätfolgen sind Leberzirrhose und Leberzellkarzinom.
Eine sehr wirksame Impfung ist verfügbar. |
Übertragung
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Das
Hepatitis B Virus wird durch Blut und alle anderen
Körperflüssigkeiten und –ausscheidungen wie
Speichel, Sperma und vaginale Ausscheidungen
übertragen. |
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Die Mehrheit der Infektionen werden bei
ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit einem
infizierten Partner oder bei Gebrauch von
infektiösen Nadeln (Drogenkonsum) erworben. Junge
Erwachsene sind einem besonders hohen Risiko
ausgesetzt. |
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Das Hepatitis B Virus ist sehr
ansteckend und kann auch bei Gebrauch von
Zahnbürsten, Rasierklingen, scharfen Gegenständen, vorbenütztem und nicht sterilisiertem Material
(medizinisches, zahnmedizinisches, z.B. für
Akupunktur und Tätowierungen) übertragen werden.
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Es
besteht auch ein Übertragungsrisiko bei
Bluttransfusionen (in Entwicklungsländern wird das
Spenderblut oft nicht getestet). Eine infizierte
Mutter kann ihr Kind bei der Geburt oder beim
Stillen anstecken. |
Geografische
Verbreitung
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Hepatitis B kommt weltweit vor.
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Das Vorkommen der
Infektion bei der allgemeinen Bevölkerung ist gering
(2-7%) bis häufig (mehr als 8 %) in Afrika, Asien,
Ost- und Südeuropa, Russland , im Mittleren Osten,
in Ozeanien, in der Karibik, in Lateinamerika und
bei den Inuit (Alaska, Nordkanada, Grönland). |
Symptome und
Komplikationen
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Ein
Drittel der Hepatitis B-Infektionen verlaufen
unbemerkt. Symptome können mehrere Monate (6 Wochen
bis 5 Monate) nach einer Ansteckung in Form von
Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit,
Erbrechen, Müdigkeit, Fieber, manchmal gefolgt von
einer Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und der Augen,
dunkelbrauner Urin) auftreten.
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Meistens heilt die
Krankheit aus und die Leber funktioniert wieder
normal. Bis 10% der Erwachsenen (80% der weniger als
5 Jahre alten Kinder) entwickeln jedoch eine
chronische Infektion, die ein Risiko für
Leberzirrhose und Leberkrebs nach sich zieht.
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Die
unter einer chronischen Hepatitis B leidenden
Personen wissen oft während mehrerer Jahr nichts von
ihrer Diagnose. Sie haben den Eindruck, bei guter
Gesundheit zu sein, können aber andere Personen
anstecken. |
Diagnose
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Die
Diagnose wird durch eine Blutanalyse (Serologie)
festgestellt. Leberanalysen helfen, den Schweregrad
der Krankheit zu bestimmen. |
Vorbeugung und
Behandlung
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Es
gibt keine spezifische Behandlung gegen eine akute
Hepatitis B. Das Abwehrsystem des Organismus muss
gegen des Virus ankämpfen. Bis zur Genesung kann die
erkrankte Person ansteckend bleiben.
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Für chronisch
Erkrankte gibt es Therapien (Interferon a, antivirale Medikamente), die den Verlauf der
Krankheit günstig beeinflussen können.
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Die Impfung
ist ein sehr wirksames Mittel um sich vor der
Krankheit zu schützen. Drei Injektionen im Abstand
von einem und 6 Monaten geben einen 98%igen Schutz
gegen das Virus. |
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Seit der generellen Einführung der
Hepatitis B Impfung bei den Jugendlichen in der
Schweiz (1998) nahm die Anzahl der gemeldeten
Hepatitis B Fälle bei den 15 bis 19jährigen um 84%
ab. |
Empfehlungen
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Die
Impfung ist für alle Reisenden in Gebiete, wo
Hepatitis B häufig vorkommt empfohlen, besonders
wenn ein enger Kontakt mit der lokalen Bevölkerung
besteht, bei Langzeitaufenthalten oder bei
Freizeitvergnügen mit Verletzungsrisiko
(kontaminierte Blutbanken, nicht steriles
medizinisches Material). |
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Generell wird empfohlen ein
risikofreies sexuelles Verhalten beizubehalten,
Zahnbürsten und Rasierklingen nicht auszutauschen,
im Falle von Injektionen oder Behandlungen auf
sterilem medizinischem Material zu bestehen und auf
Tätowierungen zu verzichten.
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