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Die Krankheit
in Kürze
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Die
Japanische Enzephalitis ist eine virale Erkrankung, die
durch Mücken in ländlichen Gebieten Asiens übertragen
werden kann. |
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In den
meisten Fällen verläuft die Infektion ohne subjektive
Beschwerden, aber manchmal kommt es zu einer schweren
Enzephalitis. |
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Besonders
gefährdet sind Kleinkinder und ältere Menschen in
ländlichen Regionen. Reisende dagegen sind selten
betroffen. |
Übertragung
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Das
Virus wird durch Mücken der Gattung Culex
übertragen. Sie stechen in der Dämmerung und Nacht
und vermehren sich in Reisfeldern und Sumpfgebieten.
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Das
Virus kann neben dem Menschen nur Haustiere (wie
z.B. Schweine) und Vögel infizieren.
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Die
Übertragung in äquatornahen Gebieten ist ganzjährig
möglich, in gemässigten Klimazonen gibt es eine
saisonale Häufung während der Monsunzeit. |
Vorkommen
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Süd-
und Südost-Asien einschliesslich dem Subindischen
Kontinent. |
Klinik und
Komplikationen
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Die
Mehrzahl der Infektionen (ca. 95%) verlaufen ohne
subjektive Beschwerden. |
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Wenn
sich die Erkrankung manifestiert, kommt es zu hohem
Fieber, Kopfschmerzen und manchmal neurologischen
Beschwerden (wie Nackensteifigkeit,
Lichtempfindlichkeit, Bewusstlosigkeit, Krämpfe und
Lähmungserscheinungen). |
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Kinder
unter zwei Jahren und Menschen älter als 50 Jahre
sind besonders gefährdet Komplikationen zu
entwickeln. |
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Die
Erkrankung kann tödlich verlaufen (in bis zu 30 %
der symptomatischen Fälle) und verursacht bei bis zu
50% der betroffenen Kinder bleibende Folgeschäden. |
Vorbeugung und
Behandlung
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Es
gibt für die japanische Enzephalitis keinen
spezifischen Behandlungsansatz. Man kann der
Erkrankung vorbeugen, in dem man sich gegen
Mückenstiche schützt (Klimatisierung von Räumen,
Benutzung eines Mosquitonetzes, in der Dämmerung und
nachts das Tragen langärmliger Kleidung, Benutzung
von insektenabweisenden Sprays o. ä.).
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Es
gibt des Weiteren eine Impfung. Der Impfstoff
besteht aus inaktivierten Viren und bietet nach der
Grundimmunisierung (drei Injektionen an den Tagen 0,
7, 28 und nach zwei Jahren) einen Schutz von zwei
bis drei Jahren. |
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Da die
Impfung bei bestimmten Personen zu allergischen
Reaktionen führt, insbesondere, wenn eine
allergische Disposition bekannt ist, sollte sie
nicht wahllos eingesetzt werden.
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Der
Impfstoff ist in der Schweiz nicht kommerziell
erhältlich, wird aber an Impfzentren verabreicht. |
Empfehlungen
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Die
Impfung ist empfohlen für Reisende, die sich länger
als 30 Tage während der Regenzeit in einem
ländlichen Endemiegebiet aufhalten.
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Bei
kurzen Reisen und/oder Aufenthalt ausschliesslich in
Städten ist das Infektionsrisiko für Reisende
ausgesprochen gering. |
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