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Die Krankheit
in Kürze
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Die
Malaria ist eine parasitäre Infektionskrankheit, die
durch nachtaktive Moskitos übertragen wird. Sie
manifestiert sich typischerweise mit Fieber und
grippalen Beschwerden und kann sogar zum Tode führen.
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Die
Malaria kommt in vielen tropischen und subtropischen
Gebieten vor. Jedes Jahr sind tausende von Reisenden in
diesen Gegenden betroffen. Um einer Infektion
vorzubeugen, sollten Sie sich abends und nachts gut
gegen Moskitostiche schützen (Mückenschutzspray, usw.).
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Wenn Sie
in ein Hochrisikogebiet reisen, müssen Sie zusätzlich
und vor allem gewissenhaft schon im Voraus Medikamente
gegen Malaria einnehmen (Chemoprophylaxe) oder bei
Reisen in Gebiete mit geringerem Risiko eine
Notfallbehandlung mitnehmen. |
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Die
Malaria verläuft bei Schwangeren und Kindern besonders
schwer. Wenn Sie während oder nach einer Reise in ein
Endemiegebiet Fieber haben, sollten Sie an eine Malaria
denken und sofort einen Arzt aufsuchen.
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Übertragung
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Die Malaria wird durch Parasiten verursacht, die
Plasmodien. Die Infektion wird durch weibliche
Moskitos auf den Menschen übertragen. Diese Moskitos
gehören zur Familie der Anopheles Mücken und sind
insbesondere gegen Abend und nachts aktiv.
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Es gibt vier Typen von Plasmodien: P. vivax, P.
falciparum, P. malariae und P.ovale. Die Malaria,
die durch P. falciparum verursacht wird (Malaria
tropica), ist am gefährlichsten, da sie unbehandelt
schnell in einen schweren Verlauf übergehen und
häufig zum Tod führen kann.
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In Endemiegebieten kann die Übertragung ganzjährig
oder saisonal gehäuft auftreten, ausserdem kann das
Infektionsrisiko von Region zu Region stark
variieren. Über 2000 m ist eine Infektion nicht
möglich. |
Vorkommen
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Die Malaria kommt in hunderten Ländern weltweit vor:
in Afrika südlich der Sahara, in Asien und dem
Pazifik, sowie Mittel und Süd Amerika.
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Klinik und
Komplikationen
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Kurz nach dem Stich des Moskitos dringt der Parasit
in die Blutbahn ein und siedelt sich in der Leber
an, wo er sich zunächst nur vermehrt ohne, dass
Symptome auftreten. |
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Die Parasiten befallen dann die roten
Blutkörperchen, in denen sie sich vermehren, bis die
Blutkörperchen platzen. Ausserdem kann sich durch
die Infektion deren Form so verändern, dass sie
Blutgefässe lebenswichtiger Organ verstopfen, wie
beispielsweise des Gehirns.
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Zwischen dem Stich und den ersten Beschwerden liegen
mindestens sechs Tage. Die Krankheit äussert sich
mit: Fieber >38 °C, Schüttelfrost, Kopf- und
Gliederschmerzen, manchmal auch Übelkeit, Erbrechen
und Durchfällen. Die ersten Zeichen können mild
sein, wie bei einer Grippe.
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Nichts desto trotz muss man immer an eine Malaria
denken, die ohne rechtzeitige Behandlung tödlich
verlaufen kann. Die Beschwerden und das Fieber
können Monate bis Jahre nach einer Reise in ein
Risikogebiet auftreten. |
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Die Malaria bei einer Schwangeren ist besonders
ernst, denn die Erkrankung steigert das Risiko einer
Fehlgeburt, sowie die Gefahr, das Mutter und Kind
sterben. |
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Bei Kindern kann der Verlauf ebenfalls sehr schnell
sein. Die Krankheit verläuft meist schwerer und ist
oft tödlich. |
Vorbeugung
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Schützen Sie sich abends und nachts vor
Moskitostichen
--> Tragen Sie langärmlige eher helle Kleidung und
Socken
--> Benutzen Sie auf unbedeckter Haut (Nacken
Gesicht, Hände, gegebenenfalls Fussknöchel) ein
Mückenspray mit nachgewiesener Wirksamkeit und
imprägnieren Sie Ihre Kleidung mit Insektiziden
--> Schlafen Sie in klimatisierten Räumen, die durch
Mückengitter an Türen und Fenstern geschützt sind,
oder unter einem imprägnierten Moskitonet (es sollte
die Haut nirgends berühren und gut unter die
Matratze gesteckt sein). |
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Nehmen
Sie in Hochrisikoregionen ein Medikament gegen
Malaria zur Vorbeugung (Chemoprophylaxe) ein.
Beginnen Sie mit der Tabletteneinnahme vor der
Einreise, nehmen Sie das Medikament gewissenhaft
während des Aufenthalts und führen Sie die Einnahme
der Tabletten auch nach der Rückkehr fort:
--> Mefloquin (LARIAM® / MEPHAQUINE®) : 1 Wo. vorher
- 4 Wo. nach Rückkehr
--> oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) : 1 Tag
vorher - 7 Tage nach Rückkehr
--> oder Doxycyclin (Monohydrat) : 1 Wo. vorher - 4
Wo. nach Rückkehr |
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In
Gebieten mit mässigem Malariarisiko sollten Sie ein
Medikament zur Notfall-Behandlung dabei haben, das
Sie einnehmen, falls es nicht möglich ist, bei
Beschwerden innerhalb von 12-24 h einen Arzt
aufzusuchen.
Es gibt derzeit keine Impfung gegen Malaria. |
Behandlung
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Malaria ist ein medizinischer Notfall. |
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Tritt
während oder nach Ihrer Reise in ein
Malariarisikogebiet Fieber >38 °C unter Umständen
mit Kopfschmerzen, Schüttelfrost oder anderen
grippeartigen Beschwerden auf, müssen Sie
unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Eine frühzeitige
Abklärung und schnelle richtige Therapie können
Leben retten. |
Empfehlungen
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Klicken Sie auf unsere Übersicht, um herauszufinden,
ob für Ihr Reiseland Vorkehrungen oder unter
Umständen die Einnahme von Medikamenten gegen
Malaria notwendig sind. |
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