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3. Schweizer KMU-Tag
 

 
  Zum dritten Mal bereits fanden etwa 900 Besucher den Weg nach St. Gallen an den
  Schweizer KMU-Tag, der unter  unter dem Motto "KMU im Wandel - Wege, Grenzen, 
  Horizonte" stattfand. Und Eines gleich vorne weg. Das Verpassen des wunderbaren Wetters 
  wurde durch eine spannende Veranstaltung wieder wettgemacht.
 
 
         
 
  Mit sechs unterschiedliche Referenten wurden drei Bereiche angeschnitten und behandelt.
  1. Grenzen - wirtschaftspolitische Einflüsse
(Deiss, Kappeler)
  2. Wege - Mitarbeiter und Marktwege
(Pfenninger, Rufer)
  3. Horizonte - neue Gedanken und Ideen
(Frey, Piccard)

  Je Bereich wurde jeweils nach den Referaten eine kleine Podiumsdiskussion mit den entsprechenden 
  Referenten durchgeführt. Durch die Fragen des Moderator angeregten Gespräche entwickelten eine 
  interessante Eigendynamik und wie bei Bundesrat Joseph Deiss und Beat Kappeler sogar einen 
  teilweise offen Schlagabtausch der Argumente.

  Marketing.ch war für Sie vor Ort und präsentiert Ihnen auf dieser Seite ausführliche
  Zusammenfassungen der einzelnen Referate.
     
     Referat Joseph Deiss
     Referat Beat Kappeler
     Referat Adrian Pfenninger
     Referat Giselle Rufer
     Referat Bruno S. Frey
     Referat Bertrand Piccard
 

 
  Joseph Deiss
 
  Bundesrat, Vorsteher des 
  Eidg.Volkwirtschafts-
  departements

  Webseite EVD
Wirtschaftspolitik als Wegebreiter für KMU

Bundesrat Joseph Deiss, seines Zeichens Träger des Ehrenpatronats des KMU-Tag, selbst aber zum ersten Mal an der Veranstaltung anwesend, versuchte in seinem Referat die Wirtschaftspolitik als notwendigen Wegbereiter für die erfolgreiche Schweizer KMU-Landschaft darzustellen.

Er zeigte auf, dass die Behörden auf allen Ebenen die Rahmenbedingungen schaffen müssen, um die Wirtschaft erfolgreich unterstützen zu können. Als Beispiel auf Bundesebene nannte Deiss die Verhandlungen bzw. Gespräche über Freihandelsabkommen, die zur Zeit mit verschieden Ländern wie den USA oder Japan geführt werden. Aber auch die bilateralen Verträge mit der EU gehören zu einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik. Und die jüngsten Abstimmungsergebnisse zeigen die grundsätzlich breite Unterstützung der Schweizer Bevölkerung.

Die politischen Einflüsse sind zeitgleich aber auch eine grosse Gefahr beziehungsweise heute schon eine grosse Last für die Schweizer Wirtschaft, insbesondere für die KMU. Die Bürokratie zum Beispiel. Alleine im letzten Jahr wurden 5'000 Seiten neue Gesetze und Verordnungen produziert, die zusätzliche wirtschaftliche Kosten von rund 7 Milliarden Schweizer Franken bringen.

Weil der Kampf gegen die Gesetzeswut aber eine schwierige bis fast unlösbare Aufgabe sei, versuche sein Departement zumindest realisierbare Massnahmen rasch und wirksam voran zu treiben, so Deiss. Einige davon seien speziell an die KMU adressiert:
- Internetportal www.kmuadmin.ch
- Elektronischer Behörden- und Formularverkehr
- Zugang zu Forschungsergebnissen für die Wirtschaft
- Exportförderungsgesetz (Swiss Business Hubs)

Bundesrat Deiss appellierte an die Adresse der KMU's, sich dem Wettbewerb zu stellen. 

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  Beat Kappeler
 
  Publizist, ehem. Sekretär
  des Schweizerischen
  Gewerkschaftsbundes

Alle Hoffnungen - und alle Lasten - auf den KMU?

Seine Bewertung der bisherigen Leistungen des Bundes in Sachen KMU deckten sich nicht unbedingt mit deren Deiss'.

Denn die Anforderungen bzw. Hoffungungen an die KMU's sind hoch.
- sie sollen den überwiegenden Teil neuer Arbeitsplätze schaffen
- Lehrstellen bereit halten
- Innovationen einführen
- den Mittelstand aufrecht erhalten
- und vieles mehr.

Warum ist das so? Warum haben die KMU ihren Stellenwert? Kappeler sieht dafür drei Gründe:
- Klassisches Bild der Unternehmensentwicklung (jeder hat mal klein angefangen)
- Die Selbstständigkeit ist das Urbild der Gesellschaft und die Unselbstständigkeit nur die zweitbeste Existenzform.
- Technologische Entwicklungen fördern kleine, spezialisierte Unternehmen

Darum gilt es nach Ansicht Kappelers die KMU von ihren Lasten zu befreien und Ihnen neue Impulse geben zu können, anstatt sie mit neuen Regulierungen einzuengen. Seine Forderungen sind klar und deutlich.
- Vereinfachung der MWST
- Aufhebung unnötiger Bilanzierungs- und BVG-Vorschriften
- Wegfall der kantonalen Wegzugssteuer
- Interkantonale Normenangleichungen bei öffentlichen Ausschreibungen
- Rationalisierung der Bauern-KMU
- Stopp sogenannter Berufsdiplome, die die Märkte schliessen
- Aufhebung des Zolltarifs-Dschungels

Geradezu unerhört findet Kappeler die Drohung, durch eine Veto der Agro-Protektionisten die laufenden WTO-Verhandlungen zu stoppen. Gerade einmal 4% der Berufstätigen arbeiten heute noch in der Landwirtschaft. Es könne daher nicht angehen, dass die anderen 96% der Berufstätigen, die vorwiegend vom Export abhängig sind, diese kümmerlichen, längst überholten 4% der Beruftätigen finanzieren und dass damit die Einkommen von 80% der Schweizer Beschäftigten aufs Spiel gesetzt werden.

Auch die sogenannten Schutzmassnahmen seien nicht unbedingt im Sinne der KMU's, so Kappeler. Zwar würden dadurch die Arbeitnehmer und oftmals die Arbeitsgeber gegen einander geschützt. Allerdings verhindern diese Massnahmen auch, dass einige Gewerbe günstiger werden und  hoch gehalten werden können.

Die Schweiz habe zum guten Glück die vermeintliche Schutzmassnahme "Aufspaltung arbeitsrechtlicher Formen zwischen Klein- und Grossbetrieben" unterlassen. Im Ausland habe sich nämlich gezeigt, dass viele an und für sich wachsende Unternehmen aufgrund möglicher neuer, strengerer Regeln und Gesetzt e für grössere Unternehmen keine neuen Mitarbeiter mehr einstellen und so das Wachstum und den Arbeitsmarkt unnötig hemmen.

Kappeler wünscht und erwartet echte Reformen von der Politik. Und dieser Wunsch dürfte auch den meisten Besucher entsprochen haben. Es bleibt allerdings auch ein gewisse Selbstverantwortung der KMU. 

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  Adrian Pfenninger
 
  CEO Trisa AG

  Webseite Trisa AG
Innovation und Mitarbeiterorientierung: Wege und Grenzen in einer Familien-AG

Adrian Pfenninger stellte in seinem Referat die Trisa AG vor und zeigte auf, wieso sich sein Unternehmen seit längerer Zeit erfolgreich im Markt behauptet. Auch heute, wo Billigkonkurrenten in den Markt dringen.

Zum einen ist es sicherlich die aussergewöhnliche Mitarbeiterführung, die die Trisa AG auszeichnet. Bereits 1964 wurde zum Beispiel die Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter eingeführt. So sind heute denn auch ein Drittel des Kapitals im Besitze der Mitarbeiter und zwei Drittel im Besitz der Familie Pfenninger.

Seit über dreissig Jahren wird auch der VR der Trisa AG paritätisch zusammengesetzt. Das heisst, dass die Hälfte des Verwaltungsrates durch die Mitarbeiter gewählt wird. Unbekannt ist allerdings, wer die Wahl der Kandidaten zusammenstellt.

Mit sogenannten Trisa Spirit-Aktionen werden jährlich verschiedene Thema behandelt und teilweise auch im Unternehmen umgesetzt. So zum Beispiel die Aktion Wasser, als im Unternehmen überall Wasserspender aufgestellt worden sind. 

Zum Anderen setzt die Trisa AG auf ein starkes Innovations-Management. Denn nur damit, so ist Pfenninger überzeugt, können auch in Zukunft die Arbeitsplätze in der Schweiz erhalten bleiben. Um das Unternehmen und seine Produkte innovativ zu halten, setzt die Trisa AG sogenannte "Innovationszirkel" ein. Eine Gruppe von jeweils sechs Mitarbeitern aus den unterschiedlichsten Bereichen erörtern neue Ideen, Produkte, Leistungen, Wege zum Kunden, usw. All dies wird in einer "Ideen-Datenbank" abgelegt und intern zur Verfügung gestellt.

Warum eigentlich die starke Orientierung auf den Faktor Mitarbeiter?
Adrian Pfenninger's Vater setzte dafür mit seiner Unternehmensphilosophie den Grundstein. Er fragte sich, was die Aufgabe eines Unternehmers sein. Sein Gedanke dazu:
"Aus meiner Sicht soll er Arbeit schaffen und Freude an dieser Arbeit vermitteln. Wer mit Freude etwas tut, der leistet mehr. Davon sollen alle profitieren können."

Dass die Trisa AG seit längerem erfreuliche Unternehmenszahlen präsentieren kann und alleine in den letzten Jahren rund 100 Millionen Franken in Immobilien investiert hat, und somit in den Standort Schweiz, zeigt auf, dass es trotz globaler Konkurrenz möglich ist, als KMU in der Schweiz erfolgreich arbeiten zu können.

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  Giselle Rufer
 
  Präsidentin und CEO Delance

  Webseite Delance
Aussergewöhnliche Wege zu lukrativen Märkten

Haben Sie den Namen Giselle Rufer schon einmal gehört? Wohl kaum. Aber sie kennen vermutlich alle die Kinderuhr "Flik-Flak"? Sie war die Dame hinter dieser äussert erfolgreichen Markeneinführung.

Als Angestellte bei der damaligen SMH stellte sie jedoch bald einmal fest, dass es im Uhrenmarkt eine noch unbesetzte Nische gibt und initiierte Ihre Idee. "Eine Uhr für die Frauen von Frauen." Nach einem Management-Wechsel bei der SMH verlor das Projekt allerdings an Priorität. Die neue Führung glaubte nicht an das Potential des Produkt, geschweige denn des Marktes.

Giselle Rufer liess sich nicht beirren und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit, um Ihre Idee doch noch zu verwirklichen. Und es hat sich gelohnt. Heute werden rund 500 Stück dieser exklusiven Damenuhr hergestellt und das Ziel, einmal 3'000 Uhren pro Jahr zu produzieren, dürfte Giselle Rufer wohl in den nächsten Jahren durchaus erreichen können.

Was aber machte Ihren Erfolg einzigartig? Als bekennende Feministin und gleichzeitige Männerliebhaberin fokussierte sie sich von Anfang an auf Ihre Zielgruppe. Das Produkt wurde nach dem Motto entwickelt: "Eine Uhr für die Frauen, die aber zeitgleich auch deren Einzigartigkeit unterstreicht." Darum wurden für die meisten Aufgaben im Unternehmen auch Frauen eingestellt. 

Machen die Frauen nach Ansicht von Giselle Rufner nun also alles besser?
Nicht unbedingt. Aber Giselle Rufer zeigte auf, dass es sehr wohl von Vorteil sein kann, Vertreter der Zielgruppe in die Projekt-Realisierung mitein zu binden.

Denn es macht ihrer Meinung nach zum Beispiel wenig Sinn, für eine "Frauen-Produkt" Marktforschung zu betreiben und anhand dessen Ergebnisse das Produkt zu lancieren. Denn "Frauen antworten wie und was sie wollen und nicht zwingend darauf, was sie gefragt werden."

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  Bruno S. Frey
 
  Direktor Institut für 
  Empirische Wirtschafts-
  forschung, Universität
  Zürich

  Webseite Institut IEW
KMU im Grenzbereich von Wirtschaft und Glück

Endlich ist es bewiesen. Schwarz auf Weiss. Mehr Einkommen macht glücklicher!

"Haben wir ja immer gesagt", dürften jetzt diejenigen sagen, die wegen Ihren monetären Glückgefühlen bisher jeweils als geldgierig abgestempelt worden sind.

Aber ist das die ganze Wahrheit? Hat ein guter oder eben noch besserer Lohn ein wirklich so grossen Anteil am allgemeinen Glücksgefühl? Nicht ganz.

Die von der Universität Zürich durchgeführte Studie bewies, dass das Einkommen einen direkten Einfluss auf das Glücksgefühl der Leute hat. Aber nicht auf allen Einkommensstufen mit der gleichen Intensität. So freut sich jemand mit CHF 50'000 Jahreseinkommen weit aus mehr über eine Lohnerhöhung als jemand der bereits CHF 500'000 Jahresgehalt bezieht.

Und auch die Dauer des Glücksgefühl variiert. Denn mit dem gestiegenen Einkommen steigen auch die Ansprüche. Reichen heute schon weniger als CHF 100'000 Lohn, um sich als glücklich begütert zu fühlen, sind es in ein paar Jahren also vielleicht schon 200'000 Franken. Was bezeichnen wohl  Marcel Ospel oder Daniel Vasella als einen gerade zum glücklich sein genügender Lohn?

Und wie immer gibt es ein spannendes Aber. Denn ebenfalls erwiesen ist, das sich Selbstständige glücklicher fühlen als Angestellte, obschon sie durchschnittlich mehr arbeiten und dabei weniger verdienen. Warum?

Die Erklärung dafür liegt auf der Hand. Geld macht zwar glücklich(er), aber es gibt Faktoren die weit aus mehr Einfluss auf das Glückgefühl haben. So zum Beispiel die Selbstständigkeit, Selbstverwirklichung oder Autonomie in den Entscheidungen.

Materialisten sind denn, so gemäss Prof. Frey, im Durchschnitt also unglücklicher als beispielsweise Personen, die Freiwilligen arbeit leisten.

Zusammenfassend kann also gesagt werden. Mehr Einkommen macht glücklicher. Aber dauerhaftes und (beinahe) vollständiges Glückgefühl wird von anderen Faktoren bestimmt.

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  Bertrand Piccard
 
  Arzt, Buchautor, Abenteurer

  Webseite Bertrand Piccard
Auf dem Weg zu neuen Horizonten: Erfahrungsberichte eines Überfliegers

Sein Referat dürfte wohl für viele Besucher einer der Höhepunkte des 3. KMU-Tages gewesen sein. 

In seiner minutiös durchgeführten Rede versuchte Bertrand Piccard Parallelen zu ziehen aus der Ballonfahrt und der Wirtschaft. Es zeigte auf, warum sein Team als erstes die Weltumrundung in einem Ballon trotz grosser und finanzkräftiger Konkurrenz geschafft hat und welche Lehren daraus sich für die Privatwirtschaft ableiten lassen. Und genau das ist ihm eindrücklich gelungen.

Grundsätzlich sieht Piccard die Ballonfahrt als ein "sich absichtlich in einen Moment der Unkontrollierbarkeit zu begeben". Was eigentlich entgegen dem menschlichen Wunsch steht, möglichst alles unter Kontrolle zu haben.

Im Gegensatz zum Flugzeugpiloten hat der Ballonfahrer keinen wirklichen Einfluss auf sein Gefährt. Nur eine Möglichkeit steht im zur Verfügung, um Flugrichtung und -Geschwindigkeit zu ändern. Er kann in höhere oder tiefere Sphären auf- bzw. absteigen, um dort auf die gewünschten Winde zu stossen. Dafür sind allerdings zwingend meteorologische Daten und Kenntnisse notwendig.

Warum aber war Piccard denn nun erfolgreicher als alle anderen?
Er nutze Fehlschläge und sah diese nicht zwingend als Niederlage an. Als seine beiden ersten Versuche nicht funktionierten, wusste Piccard zwar immer noch nicht, wie der Rekord erreicht werden könnte. Aber er wusste, auf welche Art und Weise ganz bestimmt nicht. Nämlich so wie bei den ersten beiden Versuchen.

Also wurde für den dritten Anlauf ein komplett neuer Ballon gebaut, inklusive vollständig veränderter Kabine.

Und was kann die Wirtschaft, insbesondere die KMU daraus lernen?
Ein Krise kann und ist auch ein Moment der Chance, ein Augenblick, in dem wichtige Entscheidungen getroffen werden können bzw. müssen.

Vor allem bedeutet eine Krise aber einen Moment, die Denkweise völlig zu überdenken. Nicht nur bei Piccard hat sich gezeigt, dass eine völlig neue Ansatzweise erfolgsversprechend sein kann.
Auch andere Ideen und Rekorde sind deshalb entstanden, weil die Lösung genau nicht dem entsprechen hat, wie man im Allgemeinen jene Herausforderung angegangen ist. Man hat den Schritt ins Unbekannte gewagt. Man hat die Kontrolle aus der Hand gegeben. Man ist vom Flugzeugpiloten zum Ballonfahrer geworden.

Und genau für kleinere Unternehmen liegt hier eine Chance für die Zukunft. In einer immer anspruchvolleren Wirtschaft sind Flexibilität und Kreativität unabdingbare Erfolgsfaktoren geworden. Insbesondere KMU haben gegenüber grösseren Unternehmen den Vorteil, genau in diesen Bereichen ihre Stärken auszuspielen.

Schaffen werden es beileibe nicht alle. Zu hoch ist vielen das Wagnis, neue Wege zu beschreiten. Wer's trotzdem wagt, wird nicht selten mit Erfolg verwöhnt. Ein bisschen Geduld braucht's aber schon.

top
 

  Fazit

  Wenn Sie dieses Jahr nicht dabei gewesen sind, sollten Sie sich die nächstjährige Ausgabe jetzt
  schon vormerken. Denn ein Besuch lohnt sich alle Mal.

  Die ausgezeichnete Referentenwahl, die Spontanität und Intensität in den Podiumsdiskussionen und 
  eine ausgezeichnete Organisation machten diese Veranstaltung zu einem echten Erlebniss. Denn
  auch wenn keine konkreten Lösungen präsentiert wurden, und eigentlich nicht von einer solchen 
  Veranstaltung erwartet werden können, so dürfte ganz bestimmt die eine oder andere Aussage zum 
  nach- und überdenken geführt haben. Und damit wäre ja schon einmal viel getan.

  Ein Lob geht auch an den Moderator, Franz Frischlin. Dem Tagesschaumoderator war es zu
  verdanken, dass die einzelnen Podiumsdiskussionen zu lebhaften Gesprächen wurden.
  Professionelle Journalisten sind es gewohnt, manchmal auch mit unbequeme Fragen nach zu haken.

  Einziger Wehrmutstropfen war vielleicht der Blick in die Teilnehmerliste. Da waren nämlich 
  hauptsächlich Name aus der Region Ostschweiz aufgelistet.
  Es wäre der Veranstaltung zu wünschen, den Begriff Schweiz nicht nur im Namen zu tragen, sondern 
  ihn auch vermehrt im Publikum wieder zu finden. Profitieren würden alle - die Veranstaltung, die 
  Sponsoren und die Besucher


  Facts
  Ort: St. Gallen, Olma-Messehallen
  Datum: 28.Oktober 2005
  Zeit / Dauer: 10.15 Uhr bis ca. 17.30 Uhr
  Teilnehmer: 880
  Referenten: Joseph Deiss, Beat Kappeler, Adrian Pfenninger, Giselle Rufer, Bruno S. Frey,
Bertrand Piccard
  Moderation: Franz Frischlin
  Webseite: www.kmu-tag.ch
 
  Ausblick 2006
  Ort: St. Gallen, Olma-Messehallen
  Datum: Freitag, 27.Oktober 2006
  Thema, Referenten: Bekanntgabe Frühjahr 2006