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12.
Rheintaler Wirtschaftsforum |

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Wirtschaft
- zwischen Tradition und Trend
Strategien im Wettbewerb um neue Kunden und Märkte
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850 Gäste – vom Traditionalisten bis zum Trendsetter – sind am 12. Rheintaler
Wirtschaftsforum in
Altstätten dabei gewesen. Der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx, der „Bäcker der Nation“, Fredy
Hiestand, und der Berater und Buchautor Reinhard K. Sprenger blickten aus ganz
verschiedenen
Erfahrungswelten zurück und nach vorne.
Seit einigen Jahren ist die Verleihung der KeyTrophy „UnternehmerIn des
Jahres“ durch die UBS ein
fester Bestandteil des Wirtschaftsforums. Ausgezeichnet wurde
Titus Ladner, Geschäftsführer der
Rheinecker Architekten „rlc“, für die vielfältigen architektonischen
Leistungen, die das Rheintaler
Unternehmen in der ganzen Ostschweiz höchstes Ansehen geniessen
lassen.
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Matthias
Horx, Trend- und Zukunftsforscher
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"Zwischen Tradition und Trend:
Bruchlinien einer modernen Konsum- und
Arbeitsgesellschaft"
Was sind eigentlich Mega Trends? Was bestimmt unsere Gegenwart
und beeinflusst unsere Zukunft? Wie entsteht eigentlich die
Zukunft? Mit diesen Fragen eröffnete Matthias Horx sein
spannendes Referat.
Zukunft entsteht durch:
- Zufälle, Risiko, Abschätzungen
- Erwartungen, Haltungen, Einstellung der Menschen
- Verhandlungen, Verträge, Gesetze
- Systeme, Adaptionen, Wissenschaften
Ein Megatrend ist keine
Mode-Erscheinung oder ein Technohype. Megatrends bilden
Signale, haben globalen Charakter, sind immun gegen
Rückschläge und haben eine Halbwertszeit von mindestens 30
Jahren.
Horx redet von rund 25 Megatrends. Die Zeit reichte nicht,
alle 25 zu erläutern, deshalb ging er bei seinem Referat nur
auf einige Trends etwas näher ein.
Der erste Megatrend ist die Globalisierung.
Jeder spricht davon. Es entstehen neue und mehr
Rohstoffquellen und Transportwege. Es herrscht auch immer mehr
der Weg von der Globalisierung zur Glokalisierung, näher zur
Region.
Ein weiterer Trend sind die Frauen.
Das Erstarken des weiblichen Geschlechts. Frauen werden immer
schlauer, denn Mädchen lernen schneller, besser und
konzentrierter. Somit werden Frauen immer mehr die
Geschäftswelt erobern. Wie Horx so schön sagte: Männer sind
das Problem, Frauen die Lösung.
Downaging, wie wir beim
Älterwerden immer jünger bleiben. Wir werden immer älter,
und zwar älter als wir glauben. Dies führt zu anderen
Lebensphasen.
Weitere Trends finden Sie in der ausführlichen
Präsentation von Matthias Horx.
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Fredy Hiestand,
Gründer Hiestands und Fredy's Backwaren
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"Ein Bäcker zwischen Tradition und Trend: Die
Erfolgsstory von Hiestand und Fredy's"
Auch als traditioneller
Bäcker wollte Hiestand schon immer mit dem Trend gehen. Dies
bedeutet für Ihn Berufung und Herausforderung zugleich.
"Lass dir von niemanden deinen Traum stehlen" lautet
sein Leitspruch. Wenn wir von einer Idee überzeugt sind gibt
es immer einen Weg, diese Ziel zu erreichen. Nur fehlen
meistens der Mut und die Risikobereitschaft, oder auch nur die
Durchstehkraft.
Hiestand zeigte einige Punkte auf, welche für seinen
Erfolgwichtig waren und die auch für die Zukunft gültig
sind. "Steter Tropfen hält den Stein". Mit einem
Startkapital von 5000 CHF machte er sich selbständig.
Mut zu hohen Zielen. Hiestand realisierte, dass Grenzen nur in
unseren Köpfen existieren und entschloss sich, seine Ziele
viel höher zu stecken. Er entwickelte den vorgegarten
Buttergipfel-Teigling, der direkt aus dem Tiefkühler ohne
aufzutauen gebacken werden kann.
1997 war Hiestand der erste Bäcker der an die Börse ging.
Diesen Schritt machte er mit Stolz und um die Nachfolge zu
sichern. Dadurch hatte er das erste Mal so richtig Geld in der
Tasche. Ende 2002 verliess er dann den Hiestand Konzern.
Mit dem neuen Unternehmen FREDY's lebt Hiestand einen neuen
Traum: Die Konsumenten gesunde, natürliche und genussvolle
Brote neu erleben zu lassen.
Präsentation von
Fredy Hiestand
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Fazit
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Die Diskussionsrunde unter der Leitung von Susanne Wille brachte vier gänzlich
unterschiedliche
Temperamente und mehrere Generationen zusammen. Hiestand und Horx mit ihren ganz verschiedenen
Ansätzen setzten sich mit den Ideen und Erfolgsrezepten von Samy Liechti und Gabriela Manser
auseinander. Gerade Gabriela Manser pflegt erfolgreich den Spagat zwischen Tradition – eine
Mineralquelle mit Geschichte – und trendigen
Neukreationen. Samy Liechti machte sich im Sommer
1999 im Wortsinn auf die Socken. Mit „Blacksocks“ etablierte er ein
Internet-Sockenabonnement.
Mit Birgit Steinegger in ihrer Paraderolle als Frau Iseli sorgte der diesjährige
Überraschungsgast am
Wirtschaftsforum für viele Lacher.
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Facts |
| Ort: |
Altstätten
St. Gallen, RhEMA |
| Datum: |
5. Mai 2006 |
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Zeit / Dauer: |
13.00
Uhr - 17.45 Uhr |
| Teilnehmer: |
ca. 870 |
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Referenten: |
Matthias Horx,
Fredy Hiestand, Dr. Reinhard K.Sprenger |
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Termine: |
13. Rheintaler
Wirtschaftsforum 4. Mai 2007 |
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Webseite: |
http://www.wifo.ch |
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