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Event-Bericht

Swissness im Marketing

Chancen und Restriktionen für die Nutzung der Schweizer Herkunft

in Zusammenarbeit mit:

   
Sie befinden sich hier:  >Startseite  >Eventberichte  > Swissness im Marketing
 
 

Die htp St.Gallen Managementberatung AG und das Institut für Marketing und Handel der Universität St.Gallen haben am Mittwoch, 13. Juni 2007 im Kongresshaus Zürich eine Konferenz zum Thema „Swissness im Marketing“ veranstaltet. Rund 250 Teilnehmer erfreuten sich an einer Reihe interessanter Referate. Neben den Vorträgen wurden wichtige Fragen in den Diskussionsrunden mit dem Publikum aufgegriffen. Durch die Konferenz führte Dr. Stephan Feige, Geschäftsführer der htp St.Gallen Managementberatung.

 
 
Kurzinfo's 

Event:

Konferenz "Swissness im Marketing"

Datum:

13. Juni 2007

Ort:

Kongresshaus Zürich, Zürich

Veranstalter:

htp St.Gallen Managementberatung AG und das Institut für Marketing und Handel der Universität St.Gallen

Moderation:

Dr. Stephan Feige, Geschäftsführer htp St. Gallen Managementberatung AG

Besucher:

Marketing- und Personalverantwortliche, Führungskräfte

Referate:

Prof. Torsten Tomczak, Oscar A. Kambly, Robert M. Wiest, Prof. Dr. Jürg Simon, Dirk Trappmann, Ingrid Deltenre, Bruno Schmidt

Bilder:

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Referate
 
Marke Schweiz – Status quo und Zukunftspotenzial
Prof. Torsten Tomczak
Direktor des Instituts für Marketing und Handel der Universität St.Gallen


Prof. Tomczak präsentierte ausgewählte Ergebnisse einer in Deutschland und der Schweiz durchgeführten Studie zur Wahrnehmung der Schweizer Herkunft. In der Studie wurde klar, dass sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland die Schweiz als Absender nicht nur in der Lebensmittelindustrie eine grosse Bedeutung hat.

 
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Ursprung Schweiz – Wesensmerkmal oder blosses Etikett? Chancen und Erfahrungen von „Swissness“ am Beispiel Kambly
Oscar A. Kambly
Verwaltungsratspräsident der Kambly SA Spécialités de Biscuits Suisses


Mit viel Engagement berichtete Herr Kambly aus seinem breiten Erfahrungsschatz mit der Kambly SA. Ursprünglich ein lokaler Brand, etablierte sich die Marke im globalen Wettbewerb erfolgreich mit der Schweizer Herkunft. Es kam das Anliegen zum Ausdruck, die Marke Schweiz sorgsam zu behandeln und sie nicht durch Billigangebote und Missbrauch zu zerstö-ren. Sein Referat machte deutlich, dass die heutige Marke Schweiz das Ergebnis der gelebten Werte der Schweizer ist.

 
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Swiss Re und „Swissness“ – Eine langjährige, erfolgreiche Kombination
Robert M. Wiest
Managing Director bei der Swiss Re


Herr Wiest behandelte das Thema Dienstleistung und Swissness. Bei Swiss Re findet der ei-gentliche Service im entsprechenden Land vor Ort, mit lokalen Mitarbeitern statt. Die Schwie-rigkeit besteht in einem solch grossen und weltweit präsenten Konzern darin, alle Mitarbeiter unter das Dach der Swissness zu bringen, so dass diese die Schweizer Werte gegenüber dem Kunden „leben“. Im Fall der Swiss Re lässt sich dies relativ einfach zusammenfassen: Es ist die Erfüllung der Versprechungen plus „ein wenig mehr“.

 
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Das Recht der „Swissness“ – Was ist eigentlich erlaubt?
Prof. Dr. Jürg Simon
Rechtsanwalt und Partner in der Kanzlei Lenz & Staehelin


DIn den Diskussionsrunden kam das Publikum immer wieder auf die rechtlichen Aspekte zu sprechen. Das Referat von Prof. Simon konnte hier Klarheit schaffen. Er gab einen Überblick über das Wappenschutzgesetz und den Schutz von Herkunftsangaben. Es lässt sich festhal-ten, dass das Schweizer Kreuz eigentlich nur für dekorative Zwecke verwendet werden darf und dass nur Waren, deren Wertschöpfung zu mindestens 50% in der Schweiz stattgefunden hat – darin enthalten ein wesentlicher Teil der Herstellung –, das Label der Schweizer Herkunft tragen dürfen. Universell anwendbare Handlungsempfehlungen gibt es aber nicht.

 
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„Swissness“ in der Kosmetikindustrie – Warum es eine zeitgemässe Anwendung braucht
Dirk Trappmann
Präsident und CEO der La Prairie Group/Juvena (International) AG


Die Brisanz der Präsentation von Herrn Trappmann lag in der Tatsache, dass Juvena wegen dessen Markennamen „Juvena of Switzerland“ bereits vor Gericht um ihre Swissness kämpfen musste. Die Situation von Juvena und warum sich das Gericht für die Rechtmässigkeit von Juvena entschied, wurde ausführlich und glaubhaft dargelegt. Ein interessantes Beispiel, das Schwierigkeiten im Umgang mit der Swissness aufzeigte.

 
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Schweizer Fernsehen: SF im globalen Wettbewerb – „Swissness“ als Erfolgsfaktor
Ingrid Deltenre
Direktorin des Schweizer Fernsehens


In einer Fallstudie des Schweizer Fernsehens zeigte Frau Deltenre auf, wie sich der Sender erfolgreich mit seiner Swissness am Schweizer Markt behauptet. Es wird Wert darauf gelegt, auch weniger quotenstarke Programme auszustrahlen, welche aber von hohem kulturellem Wert für das Land sind. Ein grosses Thema am Fernsehen ist ausserdem die Sprache. Ob Hochdeutsch oder Schweizerdeutsch gesprochen wird, gibt einem Programm einen völlig anderen Charakter und kann ausserdem sogar politische Auswirkungen haben.

 
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Keynote: Teambuilding - Mit oder trotz Leidenschaft zum Erfolg
Bruno Schmidt
Geschäftsführender Partner bei MetaDesign in Zürich


Am Fall der Swiss Life demonstrierte Herr Schmidt die konkrete Umsetzung eines konsequenten Swissness-Auftritts. Das ursprüngliche Markenbild der Rentenanstalt mit dem Schweizer Kreuz und dem Wappenkranz musste dem moderneren Namen Swiss Life und einem den Handlinien entliehenen Logo mit Schweizer Kreuz weichen.

 
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Zusammenfassung
 

Die Konferenz von 13. Juni 2007 stand ganz im Zeichen der Schweiz. Als erstes berichteten Prof. Dr. Torsten Tomczak (Universität St. Gallen), Oscar A. Kambly (Kambly SA) und Robert M. Wiest (Swiss Re) über den Stellenwert der Swissness und ihre Erfahrungen im Umgang damit. Prof. Dr. Jürg Simon (Kanzlei Lenz & Staehelin) informierte über „das Recht der Swiss-ness“ und erläuterte den 250 Teilnehmern, was überhaupt rechtlich im Umgang mit Swissness erlaubt ist. Dirk Trappmann, CEO der La Prairie Group/Juvena International AG lieferte dazu einen aktuellen Fall. Ingrid Deltenre, die Direktorin des Schweizer Fernsehens, zeigte auf, dass auch in der Medienindustrie Swissness ein Differenzierungsmerkmal sein kann. Zuletzt erzählte Bruno Schmidt (MetaDesign) über das Rebranding bei SwissLife und warum auch bei diesem Logo das Schweizerkreuz nicht fehlen durfte.

Durch die unterschiedlichen Referate wurde den Teilnehmern ein interessantes und vielseitiges Programm geboten. Reger Austausch unter den Teilnehmern fand auch in den Gourmet-Pausen statt.

 
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Wenn Sie an den vollständigen Referaten interessiert sind, kontaktieren Sie bitte den Veranstalter: info@htp-sg.ch
 
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