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Den wenigsten
gelingt es, z. B. bei einem Referat voll konzentriert von
Anfang bis Ende zuzuhören. Das ist aber in der Regel auch
gar nicht unbedingt nötig! Man sollte vielmehr frühzeitig
lernen, seine Konzentration je nach Phase den jeweiligen
Erfordernissen anzupassen. Das kann man üben.
Auch beim Lernen zu Hause schweift die Aufmerksamkeit immer
wieder ab, denn es zeigt sich, dass die Leistungsfähigkeit
des Gehirns, insbesondere für das Speichern neuer Inhalte,
grossen Schwankungen unterworfen ist. Auch wenn wir hellwach
und konzentriert arbeiten, treten immer wieder Phasen
verminderter Merkfähigkeit auf, die wiederum von Perioden
erhöhter Leistungsbereitschaft abgelöst werden. Beginn und
Ende dieser Zyklen bleiben uns aber leider verborgen. Wir
können sie nicht wahrnehmen, da wir kein Sinnesorgan für sie
besitzen und daher das Einsetzen des lernbereiten Zustandes
nicht erkennen können.
Was kann man dagegen tun?
Da die äusseren Ursachen von Konzentrationsstörungen in der
Regel recht einfach zu beheben sind, hier nur ein paar
Anregungen zur Verbesserung der inneren
Konzentrationsfähigkeit: |
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1.
Salami-Taktik! |
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Eine Scheibe nach der anderen,
anstatt die ganze Wurst auf einmal.
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Erst nach Erledigung
oder an passender Stelle zur Unterbrechung der
nächsten Aufgabe widmen |
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2. Trenne
Arbeits- und Erholungsphasen |
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Mit Arbeit konsequent beginnen
--> Allfällige Hausarbeiten oder übrige Erledigungen
nach der Arbeit machen |
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Arbeit in Zeiteinheiten aufteilen |
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Sich selber belohnen für
erfolgreiche Teilaufgaben |
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3. Beseitige
Ablenkungen und Störfaktoren! |
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Da bei jeder Person andere
Störfaktoren und Ablenkungen auftreten können (Typ A
stört Musik, Typ B nicht), gilt es, individuell
herauszufinden was ablenkt oder stört und diese
Faktoren eliminiert. |
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4. Plane
Arbeitszeiten und einen bestimmten Arbeitsplatz fest ein! |
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Arbeitsplatzverlegung an konzentrationsförderliche
Stelle
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Bibliothek |
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Schule |
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Büro, etc. |
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5. Wie oft
sollte man Pausen einlegen? |
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Eine
entscheidende Rolle spielt die Dauer der Pause. Denn
ist sie zu kurz, ist man danach nicht erholt. Ist
sie dagegen zu lang, ist man nach der Pause „raus“
und hat keine Lust mehr weiterzuarbeiten. Folgende
Einteilung hat sich bewährt:
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nach 10 Minuten: Unterbrechung
(Dauer: 1 Minute) |
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nach 30 Minuten: Mini-Pause
(Dauer: 5 Minuten) |
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nach 2 Stunden: Kaffee-Pause
(Dauer: 15-20 Minuten) |
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nach 4 Stunden: Erholungs-Pause
(Dauer 1-2 Stunden)
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Wichtiger als die „Pause nach der Uhr“ ist
allerdings, dass man die entsprechenden Signale
seines Körpers kennenlernt und sich so ein
individueller Rhythmus von Arbeit und Erholung
einpendelt. |
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6. Schätze die
Fähigkeiten realistisch ein! |
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Man sollte sich erreichbare Ziele
setzen und die eigenen Stärken und Schwächen
kennenlernen |
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Nur in den Bereichen sollte man
von sich Höchstleistungen verlangen, für die man
besonders befähigt und motiviert ist.
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Ziele, die man gar nicht
erreichen kann, führen zu anhaltender Enttäuschung
und Studienfrust. |
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