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1.
PQ4R-Methode |
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Die
PQ4R-Methode ist ein gutes Beispiel wie du vorgehen
kannst. Sie bezieht sich auf das Lernen eines
Kapitels im Script. PQ4R steht als Abkürzung für die
folgenden Begriffe:
P = Preview
Q = Question
4R = Read - Reflect - Recite - Review
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Preview (Vorschau)
--> Ueberblick verschaffen zu einem bestimmten
Kapitel, allgemeine Orientierung (Gliederung und
Untertitel). |
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Questions (Fragen)
--> Was sagen die Ueberschriften?
--> Welche Inhalte sind zu erwarten?
--> Was ist wichtig? |
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Read (Lesen)
--> Anschliessend: Genaues Lesen und Verstehen |
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Reflect (Nachdenken)
--> Wie lässt sich das Gelesene in das bisherige
Wissen einbinden? |
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Recite (Wiedergeben)
--> Das Gelesene sollest man mit den eigenen Worten
zusammenfassen können.
--> Bei Lücken den Text nochmals nachlesen, ergänzen
und dann wieder frei wiedergeben.
--> Auf diese Weise kannst du anschliessend resp.
gleichzeitig eine Kurzzusammenfassung des Textes
erarbeiten. |
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Review (Rückblick)
--> Das Kapitel/Teilkapitel bzw. die erstellte
Zusammenfassung in Gedanken nochmals durchgehen
--> Wesentliche Punkte hervorheben (am besten gleich
mit Marker)
--> Sich Fragen dazu stellen und diese beantworten.
--> Evtl. gleich einen Fragenkatalog erstellen. |
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2. Notizen aus
dem Unterricht |
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Notizen aus dem Unterricht
integrierst du laufend in deine Zusammenfassungen. |
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3. Regeln
gegen das Vergessen |
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Es
gibt nur wenige allgemein gültige Regeln, letztlich
muss jeder seine ganz individuelle Lernmethode
finden. Grundsätzlich gilt:
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Kurz nach dem Lernen wird am
meisten vergessen, daher sind in dieser Zeit
verstärkt Wiederholungen anzusetzen. |
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Je früher eine Wiederholung
erfolgt, umso weniger Wiederholungen sind insgesamt
erforderlich. |
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Auch gut gelernter Stoff gerät in
Vergessenheit, ist aber wieder rasch reaktivierbar. |
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Je detailreicher der Stoff ist,
umso mehr Wiederholungen sind notwendig. |
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4. Lerngruppen |
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Lernen
in der Gruppe ist nicht jedermanns Sache.
Funktioniert eine Lerngruppe jedoch gut, kannst du
nur profitieren. Dabei ist wichtig, dass
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Alle Mitglieder am gleichen
Strick ziehen (kein Konkurrenzdenken).
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Alle Mitglieder ihren Lernplan
aufeinander abstimmen. |
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Von Anfang an ein regelmässiger
Arbeitsrhythmus eingehalten wird.
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Vereinbarte Termine eingehalten
werden. |
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Verteilte Aufgaben von allen
Mitgliedern seriös erledigt werden.
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Allfällige Probleme rasch
ausdiskutiert werden. |
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Die ideale Grösse der Lerngruppe
(2 – 4 Personen) stimmt. |
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5. Mind
Mapping |
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Mind
Mapping ist eine Lernmethode, die in vielen
Situationen eingesetzt werden kann, um Zusammenhänge
zu visualisieren.
Im Mittelpunkt der Mind Maps steht ein zentraler
Begriff - er ist der Wurzelpunkt für weitere Äste,
die mit Unterpunkten das Thema detaillierter
darstellen. Die Entstehung eines Mind Maps könnte in
etwa wie folgt ablaufen:
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Zu Beginn der Arbeit schreibt man
einen Begriff, der stellvertretend für ein Thema
oder eine Idee steht, in die Mitte eines Blatt
Papiers.
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Zu diesem Oberbegriff sucht man
weitere Begriffe (Substantive, Verben und
Adjektive), welche zentrale Aspekte kennzeichnen.
Diese Begriffe sammelt man auf einem eigenen Blatt.
Man kann sie z.B. durch ein Brainstorming sammeln.
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Nun überlegt man, ob diese
Begriffe alle gleichrangig sind oder ihrerseits eine
Ober- bzw. Unterordnung beinhalten. Wenn nicht, so
zeichnet man vom Ausgangsbegriff verschiedene
"Äste", auf die man die entsprechenden Begriffe
schreibst. Dies ist die erste Stufe der
Differenzierung des zentralen Themas.
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Jeder Ast kann durch
Astverzweigungen weiter ausdifferenziert werden.
Dadurch entsteht die zweite Stufe der
Differenzierung.
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Weitere Stufen der
Differenzierung machen das Mind Map meist
unübersichtlich. Sind weitere Differenzierungen
nötig, dann erstellt man mit den entsprechenden
Unterbegriffen neue Zentren eines neuen Mind Maps. |
In der
PDF-Datei finden Sie ein Beispiel zum Mind-Map. |
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Name: |
Lernmethoden |
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Format: |
PDF |
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Grösse: |
123
KB |
|
Preis: |
kostenlos |
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