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Lernergebnisse entstehen aus vielen Komponenten.
Zunächst haben wir alle angeborene Eigenschaften,
Begabungen und Fähigkeiten, die wir nicht beeinflussen
können. Ein erheblicher Teil der Lernergebnisse kommt
jedoch durch die richtige Lerntechnik zustande. Man
spricht von 10-50%.
Viele sind seit langem aus der Schule und haben das
Lernen verlernt. Andere haben es noch nie richtig
gekonnt. Hier möchte ich einige Tipps geben, die vor
allem dem erwachsenen Schüler helfen sollen, seine
schulische Leistung mit vertretbarem Aufwand zu
verbessern. |
Man kann
das erfolgreiche Lernen in folgende Komponenten zerlegen:
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Die
positive Einstellung zum Lernen
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die
Fähigkeit, das Lernen zu planen
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die
richtige Lerntechnik |
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Wie lernt ein
Erwachsener?
Eine weitverbreitete Meinung ist, dass das Lernen im
Kindesalter und in der Jugend am effektivsten ist. Daraus
folgert man oft, dass das Lernen als Erwachsener nicht mehr
möglich ist. Man denke an den alten Hund, der keine neuen
Tricks mehr lernt. Diese These ist falsch!
Die Lernfähigkeit des Menschen ist im Alter zwischen 20 und
40 Jahren praktisch konstant. Die 25-45jährigen lernen
schneller und besser als die 15-20jährigen und sehr viel
schneller und besser als die 5-15jährigen. 60jährige sind in
der Lernfähigkeit genauso gut wie 13-14jährige.
Der Erwachsene lernt nicht schlechter als Kinder, er lernt
anders. Die individuellen Unterschiede sind bei den
Erwachsenen größer. Sie haben mehr Lebenserfahrung und
Vergleichsmuster. Erwachsene haben Vorurteile gegenüber
ihrer Lernfähigkeit und Angst, zu versagen.
Die Merkfähigkeit des Erwachsenen ist schlechter als bei
Kindern, dafür ist seine Kombinationsfähigkeit erheblich
besser. Er lernt oftmals leichter Dinge, die ihm komplett
neu sind, als alte Dinge auf eine neue Art zu bearbeiten.
Man spricht von negativem Transfer, d.h. dass altes Wissen
die Aufnahme von neuem behindert.
Den Erwachsenen stören viele Umwelteinflüsse, Haushalt,
Kinder, etc. Will er studieren, muss er sich von diesen
Dingen lösen, Kapazität freimachen. |
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Die
Lernebenen
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Erkennung:
Wir können aus mehreren Alternativen die richtige
erkennen.
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Rückgabe:
Wir können die richtige Antwort auf eine Frage aus dem
Gedächtnis holen und dem Fragenden zurückgeben.
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Routine:
Wir antworten sehr schnell und präzise, z.B. das kleine
Einmaleins können wir routinemäßig.
-
Automation: Wir geben das Gelernte wieder, ohne
überlegen zu müssen. Wir schreiben automatisiert, fahren
(hoffentlich) auch Auto so.
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Es ist klar,
dass man nicht den ganzen Stoff, der in der Schule gelehrt
wird, auf die Rückgabeebene bringen kann, geschweige denn
auf die höheren Ebenen. Das ist auch nicht notwendig, wenn
wir die Fähigkeit haben, die Kernpunkte des Stoffes zu
erfassen. Das A und O des Erfolges ist das Finden der
Kernpunkte im Stoff. Sind diese richtig verinnerlicht, lässt
sich alles andere aus diesen Kernpunkten ableiten. Die
Kernpunkte findet man, wenn man:
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Im
Unterricht genau aufpasst, üblicherweise betonen die
Lehrer die Kernpunkte. Sollten sie das nicht tun,
fragen sie den Lehrer nach den Kernpunkten des
Stoffes. |
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Regeln, Formeln, Gesetze, grammatikalische Regeln
bei Fremdsprachen usw. sind oftmals Kernpunkte.
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Das
Layout des Buches gibt sehr oft Hinweise auf die
wichtigen Stellen in Form von Umrahmungen,
Unterstreichungen oder farbigen Hervorhebungen.
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Das
Überlernen
Die Erkennungsebene erreicht man üblicherweise schon nach
einmaligem Durchlesen eines Stoffes. Die darüber liegenden
Lernebenen erreicht man dagegen nur über das sog.
Überlernen.
Man wiederholt
den Stoff so lange, bis man das Problem fehlerfrei lösen
kann, hört aber mit dem wiederholen nicht auf, sondern macht
weiter. Auch wenn dies manchmal frustrierend wirken mag, ist
es unbedingt erforderlich, um die höheren Lernstufen zu
erreichen. Die landläufige Meinung, dass man Stoff, den man
im Unterricht verstanden hat, nicht mehr wiederholen muss,
ist falsch. Es ist wichtig, den Stoff schon während des
Unterrichts so gut wie möglich zu verarbeiten. Um aber
dauerhafte Ergebnisse zu erzielen, muss man viel überlernen.
Die Mühe lohnt sich, denn der überlernte Stoff verabschiedet
sich aus unserem Gedächtnis erheblich langsamer und ist dann
auch in der ach so fernen Prüfung noch da.
Praktische
Tipps:
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Finden
sie die Kernpunkte. |
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Üben
sie das Überlernen anhand von Beispielen und machen
sie Übungen. |
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Benutzen sie die Technik des geteilten Lernens.
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Es ist klar,
dass man nicht den ganzen Stoff, der in der Schule gelehrt
wird, auf die Rückgabeebene bringen kann, geschweige denn
auf die höheren Ebenen. Das ist auch nicht notwendig, wenn
wir die Fähigkeit haben, die Kernpunkte des Stoffes zu
erfassen. Das A und O des Erfolges ist das Finden der
Kernpunkte im Stoff. Sind diese richtig verinnerlicht, lässt
sich alles andere aus diesen Kernpunkten ableiten. Die
Kernpunkte findet man, wenn man:
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Im
Unterricht genau aufpasst, üblicherweise betonen die
Lehrer die Kernpunkte. Sollten sie das nicht tun,
fragen sie den Lehrer nach den Kernpunkten des
Stoffes. |
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Regeln, Formeln, Gesetze, grammatikalische Regeln
bei Fremdsprachen usw. sind oftmals Kernpunkte.
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Das
Layout des Buches gibt sehr oft Hinweise auf die
wichtigen Stellen in Form von Umrahmungen,
Unterstreichungen oder farbigen Hervorhebungen.
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