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Kurzbeschreibung: |
Tsunamis, Dürren,
Wirbelstürme, Waldbrände -- wenn das Wetter zunehmend
verrückt spielt, muss irgendwann auch der Letzte seine
Vogel-Strauss-Taktik aufgeben und der Realität ins Auge
sehen. So sind sich immerhin neun von zehn Menschen
weltweit inzwischen der globalen Erwärmung bewusst.
Allerdings betrachten weitaus weniger -- nämlich nur 57
Prozent -- diesen Umstand als „äußerst ernstes Problem“.
Zu diesem Ergebnis kommt der neuste ACNielsen Online
Consumer Opinion Survey, die größte zweimal pro Jahr
durchgeführte Studie ihrer Art. In 46 Ländermärkten in
den Regionen Europa, Asien-Pazifik, Nord und Südamerika,
Baltikum und Naher Osten wurden Ende Oktober und Anfang
November 2006 via Internet 25.408 Verbraucher nach ihren
Ansichten zum Thema globale Erwärmung gefragt.
„Offensichtlich waren extreme, lebensbedrohliche
Wetterverhältnisse nötig, um die Botschaft von den
Gefahren des Klimawandels in den Köpfen der Menschen zu
verankern und die Dringlichkeit eines globalen Handelns
zu verdeutlichen“, sagt Patrick Dodd, President von
ACNielsen Europe. „Dabei überrascht es nicht, dass die
größte Besorgnis dort geäußert wurde, wo die Menschen in
den letzten Jahren stark unter den Auswirkungen des
Klimawandels zu leiden hatten.“ So konstatierte
ACNielsen das höchste Bewusstsein für dieses Thema in
der Tschechischen Republik: Dort ist „globale Erwärmung“
für 99 Prozent der Befragten ein Begriff, gefolgt von
China, Portugal, Russland und Thailand mit jeweils 98
Prozent. Auch in der Schweiz ist globale Erwärmung für
97% der Befragten ein Begriff |