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Leidenschaft |
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Jede
Sekunde wird weltweit ein neues Blog gestartet. Und
wie viele werden sofort wieder geschlossen? Eine
ganze Menge. Viele Weblogs leiden bereits nach
kurzer Zeit darunter, dass sie nicht mehr genügend
gepflegt werden. Bevor jemand sich für ein Corporate
Blog entscheidet, sollte er sich daher genau über
den damit verbundenen Aufwand informieren und
genügend Zeit dafür einplanen. Ansonsten landet das
Blog recht schnell wieder auf einem Blog-Friedhof
und verliert rasch an Bedeutung. Und wenn niemand
das Blog wahrnimmt, Interesse daran zeigt, schwindet
die Blog-Motivation erst recht bei vielen
Neubloggern. Je interessierter Blogger daran sind,
ihre Botschaft zu verbreiten, desto leichter dürfte
es ihnen fallen, neue Themen ausfindig zu machen und
darüber konzentriert und informativ zu berichten.
Jörg Petermann betont in seinem Blog-Artikel, dass
es dabei vor allem auf Authentizität, Orginalität
und Praxisorientierung ankommt. Dem stimme ich
durchaus zu. Jedoch dürfte das alleine noch nicht
unbedingt ausschlaggebend für den Blog-Erfolg sein. |
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Nutzenorientierung |
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Je
klarer das Profil eines Weblogs ist, desto leichter
fällt es den Lesern, sich zu orientieren. Wer jedoch
in erster Linie für sich und seine Freunde schreibt
und deshalb sehr viel Persönliches zum besten gibt,
der reduziert die Zahl seiner Leserschaft auf
drastische Art und Weise. Denn wieviel Persönliches
können und wollen wir als Leser überhaupt rezipieren?
Manchmal ist es ganz nett, von den Blogreisen
anderer zu lesen und deren Katzen, Roboter, Gadgets
und Hunde näher kennenzulernen. Doch irgendwann
erschöpft sich die Neugierde und es stellt sich eher
die Frage, wie viel Lesezeit wir den persönlichen
Informationen anderer widmen wollen und können. Ich
bevorzuge deshalb eher die Blogs, die mir einen
Mehrwert bieten und schnell mit strukturierten
Inhalten auf den Punkt kommen. Als besonders guten
Service schätze ich Links, die auf ursprüngliche
Quellen verweisen und weiterführende Informationen
bieten. |
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Aktualität /
Blog-Frequenz |
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Nichts
ist älter als die Zeitung von gestern. Gilt diese
Binsenweisheit auch für Blogs? Nicht unbedingt.
Letztlich hängt die Bedeutung der Aktualität vom
Themenfokus eines Blogs ab. Wer seine Kunden
umfassend informieren will, darf durchaus auch auf
ältere Artikel verweisen. Allerdings sollte jeder
Blogger eine gewisse Blog-Frequenz einhalten, damit
die Aufmerksamkeit der Leser erhalten bleibt. Die
meisten Leser abonnieren nach wie vor keine
RSS-Feeds. Wer mehrmals die Woche bloggt, hat eine
gute Chance, sich auf diese Weise eine gewisse
Reputation aufzubauen und Aufmerksamkeit zu finden.
Je seltener ein Blog aktualisiert wird, desto
unwahrscheinlicher ist es, dass daraus eine bekannte
Marke wird. Natürlich spielt hierbei auch die
Qualität der Inhalte eine wichtige Rolle.
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Positionierung |
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Die
meisten Blogger legen sehr viel Wert auf ihre
persönlichen Erlebnisse und schreiben darüber. Aufgrund
der vielfältigen Interessen, die wir alle haben, werden
derartige Blogs dadurch schnell für den Leser
unübersichtlich. In einem Personal Präsenz Portal oder "Allroundblog"
(Petermann) steht die Person und nicht das Thema im
Vordergrund. Das kann gut funktionieren, aber auch Leser
abschrecken, deren Informationsbedürfnis größer ist als
das Interesse an Unterhaltung. Wollen wir die Brillianz
eines Theaterschauspielers begutachten oder uns mit dem
Sinn einer Aufführung auseinandersetzen? Fragen, die
auch auf Blogs zutreffen. Wie viele Stars haben sich
einen Namen gemacht? Eher wenige. Gerade deshalb macht
für die meisten Business Blogger eine thematischer
Fokusierung mehr Sinn, zumal man darüber leichter Themen
auf die Agenda setzen kann und leicht via Google
auffindbar ist. Wer dennoch vor lauter Blog-Motivation
nicht weiß, wohin mit all seinen Ideen, dem bleibt als
Alternative immer noch das Eröffnen neuer Blogs. |
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Handwerk /
Sorgfaltspflicht |
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Nicht die
Zahl der veröffentlichten Beiträge ist entscheidend,
sondern die Qualität der gebloggten Inhalte. Wer ständig
unstrukturiert einen Wust an Informationen online
stellt, wird es seinen Lesern nicht gerade leicht
machen. Außerdem entstehen Flüchtigkeitsfehler, die
wenig mit Authentizität zu tun haben, sondern eher
leseunfreundlich sind. Es macht meiner Ansicht nach auch
für Blogger Sinn, sich an journalistischen Regeln zu
orientieren und beispielsweise sorgfältig zu
recherchieren und andere Meinungen zu berücksichtigen. |
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Glaubwürdigkeit |
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Jeder
Blogger verfolgt mit dem Publizieren seiner Themen
eigene Interessen, was auch völlig legitim ist. Jedoch
sollten diese für die Leser so nachvollziehbar sein,
dass darunter die Qualität der Inhalte nicht leidet. Wer
ständig im redaktionellen Blog-Teil Werbung für seine
oder andere Produkte macht, sollte sich fragen, warum es
in den Medien - zumindest in der Regel - eine Trennung
zwischen Redaktion und Anzeigen gibt. Mit Werbung
sollten meiner Ansicht nach Business Blogger vorsichtig
umgehen. Ansonsten schaden sie sich mit der "besonderen"
Themenwahl selbst.
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Quellenangaben |
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Fragen des Stils
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WWW-Wissen |
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