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Manche
sehen im Aufkommen von Weblogs und deren starker
Verbreitung insbesondere in den USA eine neue Form
von Graswurzel-Journalismus, die in Europa leicht in
die Tradition des Herstellens von
Gegenöffentlichkeit gestellt werden kann.
Folgen
der immer größer werdenden Verbreitung von Weblogs
sind u.a.:
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Weblogs haben mit dem Problem des Blogspams zu
kämpfen.
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Auf Grund der Natur und Anwendung von Weblogs
sind gegebenenfalls Rückschlüsse auf die
Persönlichkeit des Bloggers möglich. Blogger
sollten sich der Tatsache bewusst sein, dass
Weblog-Einträge stark verbreitet und langfristig
archiviert werden. Im Gegensatz zu Foren oder
sonstigen elektronischen Netz-Publikationen wird
nichts gelöscht, sondern aus Gründen der
Nachvollziehbarkeit lediglich (dünn)
durchgestrichen. Blogger sollten sich daher sehr
genau überlegen, was und wie sie formulieren,
und den Selbstdatenschutz beachten.
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In
Blogs aufgebrachte Themen werden mittlerweile
von der etablierten Presse übernommen. Blogs
werden dabei teilweise als Meinungsmacher
anerkannt. Beispiele dafür sind unter Anderem
die Firma Jamba! oder die Kampagne Du bist
Deutschland, die sich auf Blogs heftiger Kritik
ausgesetzt sahen.
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Die Popularität der als unabhängig geltenden
Blogs versuchen Firmen zu nutzen, indem sie
Blogger zu positiven Äußerungen über Produkte
animieren. Bestechlichkeit gilt unter Bloggern
als einer der schlimmsten Vorwürfe überhaupt.
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