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Gebote für die
Mitarbeiterzeitschrift |
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Die
Mitarbeiterzeitschrift ist noch immer in vielen
deutschen Unternehmen das zentrale Medium der
internen Kommunikation. Der aktuellen
unternehmerischen Realität – Veränderung unter
Hochdruck – sind die alten Konzepte aber kaum mehr
gewachsen. Gebote zum (vermeintlichen) internen
Kommunikationsmedium Nummer eins. |
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Vernetzen,
vernetzen, vernetzen |
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Der
Vertriebs-Newsletter feiert die neuesten Umsätze,
die Mitarbeiterzeitung (MAZ) schreibt gleichzeitig,
dass der Vertrieb vor einer dringend notwendigen
Neuausrichtung steht. Und die Mitarbeiter fragen
sich leicht verwirrt, ob die neue
Unternehmensstrategie ähnlich widersprüchlich ist.
Banal, aber im Change unbedingt zu beherzigen:
permanenter Dialog zwischen den Verantwortlichen für
die einzelnen Medien und Einigkeit über zentrale
Botschaften. |
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Betriebsjournalismus ade |
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Der
Trainee in der Marketing-Abteilung hat ein
interessantes Hobby? Das Controlling-Team möchte
endlich auch mal
vorgestellt werden, am liebsten in der
Titelgeschichte? Spätestens in Veränderungsprozessen
müssen solche Geschichten ganz hinten auf die
Themenliste rutschen. |
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Alles fliesst
– den Prozess aufzeigen |
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Veränderung ist ein Prozess mit Kurven und Tempowechseln
– genau dafür muss die MAZ jetzt um Verständnis werben.
Die Chefetage schweigt sich aus zur neuen Strategie?
Dann schreibt die MAZ eben auf, wie beim Prozess der
Strategieentwicklung vorgegangen wird. So fühlen die
Mitarbeiter sich mit einbezogen.
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Die neue
Bescheidenheit: Mut zur Lücke |
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Arbeitsgruppen, Lenkungskreise, Projektteams: Wichtige
Akteure in Veränderungsprozessen, die sich beim
Erarbeiteten ihrer Ergebnisse an keinen
Redaktionsschluss der Welt halten. Gott sei Dank:
Detail-Infos über Meilensteinpläne und
Ausschusssitzungen sind für die MAZ sowieso zu
schnelllebig, in ihrer ganzen Komplexität meist auch nur
für eine Minderheit interessant. Und deshalb zum
Beispiel in Online-Medien mit enger getaktetem
Erscheinungsrhythmus viel besser aufgehoben.
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Erde an
Unternehmen: Raus aus dem Mikrokosmos |
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Kein
Wandel im Unternehmen vollzieht sich ohne Einfluss
von Aussen. Und deshalb können auch die Mitarbeiter
die
Veränderung nur nachvollziehen, wenn ihr Kontext
vermittelt wird. Also: Mehr Stories über die
Veränderungen im Markt, mehr Reportagen über andere
Unternehmen, die ähnliche Situationen erfolgreich
bewältigt haben, mehr Kommentare von und Interviews
mit externen Experten. |
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Farbe
bekennen: Leader, zeigt euch! |
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Bange
machen gilt nicht: Im Change muss die Führungsetage
in allen internen Medien präsent sein. Allen voran
der CEO. Ob Personalabbau oder Übernahmegerüchte –
im grossen Interview nimmt ein souveräner Firmenchef
Stellung zu kritisch formulierten Fragen. |
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Von den Profis
klauen – Meinungsforen schaffen |
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Pro und
Contra-Rubriken, Mitarbeiterkommentare,
Round-Table-Gespräche - journalistische Formate, die in
Mitarbeiterzeitungen noch viel zu selten zum Einsatz
kommen. Und die doch ganz hervorragend dafür geeignet
wären, Ängste und Unsicherheiten aufzugreifen –
Emotionen, die im Veränderungsprozess eine große Rolle
spielen.
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Ein Bild sagt
mehr als 1000 Worte |
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Eine
verkrampft lächelndes Ensemble von Anzugträgern auf
dem Titelbild: Immer noch üblich, in Zeiten des
Wandels
unpassender denn je. Cover, die als Symbol für die
Veränderungen stehen, leicht verständliche Grafiken,
ansprechende Bilder in hoher Qualität – Layout und
Bildwelt einer Mitarbeiterzeitung können den Change
einprägsamer vermitteln als ein noch so ausgefeiltes
Text- und Inhaltskonzept. |
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Quellenangaben |
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Artikel
downloaden
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