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Motivation
durch Information |
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Aktiv,
belastbar, engagiert und motiviert – so sieht der
ideale Mitarbeiter aus. Aber Erfolg und Freude bei
der Arbeit kommen nicht von selbst. Eine
leistungsgerechte Bezahlung allein reicht nicht aus,
damit Mitarbeiter sich für „ihr“ Unternehmen
einsetzen.
Ein gutes Betriebsklima entsteht dort, wo es keine
großen Geheimnisse zwischen „unten“ und „oben“ gibt.
Vertrauen in die Geschäftspolitik wächst erst, wenn
Mitarbeiter über interne und externe Betriebsabläufe
informiert sind - und wenn sie es direkt erfahren.
Mitarbeiterzeitschriften sind hierfür ein
anerkanntes Mittel der innerbetrieblichen
Kommunikation und ein bewährtes
Personalführungsinstrument. Denn die Mitarbeiter
regelmäßig über Geschäftsverläufe und Planungen zu
informieren, ist auch ein Stück
Unternehmensdemokratie. Doch wird die
Mitarbeiterzeitschrift und die interne Kommunikation
im allgemeinen von vielen Firmen noch immer
stiefmütterlich behandelt. Die Folgen auf
Mitarbeiterseite:
Motivationsmangel, Unverständnis, Missstimmung,
„innere Kündigung“. Dabei sind engagierte
Mitarbeiter das wichtigste und oft auch das einzige
Kapital moderner Unternehmen. Firmenzeitschriften
können ein wichtiger Faktor interner Kommunikation
sein und stärken den Dialog zwischen
Geschäftsführung und Angestellten, aber auch die
Kommunikation unter den Mitarbeitern. Heute sind in
Deutschland über 700 Mitarbeiterzeitschriften
offiziell erfasst. Tatsächlich dürften es jedoch bis
zu einig tausend Titel sein. Die Auflage liegt, je
nach Größe des Unternehmens, zwischen 150 bis
200.000 Exemplaren. |
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Online oder
offline? |
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Im
Zeitalter der Neuen Medien stellt sich die Frage:
erscheint die Firmenzeitung online oder als
Print-Ausgabe? Immer mehr Firmen stellen
Mitarbeiterinformationen in ein firmeneigenes
Intranet. Diese Lösung ist kostengünstiger und
weniger aufwendig. Doch auch hier sind die selben
Regeln zu beachten wie bei der Print-Version: Stimmt
das Layout? Sind die Texte qualitativ hochwertig?
Gibt es Feedback-Möglichkeiten? Durch das
Online-Publishing können der Zielgruppe schnell und
komplikationslos Informationen zugetragen werden.
Print-Medien werden so vom Aktualitätsdruck
entlastet: sie können sich noch stärker auf
Hintergrundwissen konzentrieren.
Eines jedoch ist unerlässlich, ganz gleich in
welcher Form publiziert wird: Der Name
„Mitarbeiterzeitung“ verpflichtet. Es ist also
wichtig, die Mitarbeiter aktiv in die Planung mit
einzubeziehen, ihre Wünsche und Interessen zu
integrieren.
Dass Information und Wissen über das Unternehmen zu
einer stärkeren Identifikation und damit zu einer
höheren Motivation führen, wird von vielen
Entscheidern noch immer unterschätzt. |
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Leitfaden für
die Gestaltung einer Mitarbeiterzeitung: |
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Welche
Zielsetzungen verfolgen Sie mit Ihrem
Mitarbeitermedium?
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In
welcher Auflage und mit welcher Frequenz erscheint
Ihr Mitarbeitermedium?
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Welches redaktionelle Konzept liegt Ihrem
Mitarbeitermedium zugrunde?
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Welches gestalterische Konzept liegt dem
Mitarbeitermedium zugrunde?
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Welcher Arbeitsformen bedienen Sie sich bei der
Erstellung Ihres Mitarbeitermediums?
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Wer
ist verantwortlich für die Redaktion, die
Gestaltung, die Fotos, die Produktion?
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Führen
Sie eine Erfolgskontrolle durch? Wenn ja, durch wen?
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Werden
Ergebnisse der Kontrolle dokumentiert?
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Wussten Sie
dass... |
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...die
Kundenzeitschrift bei vielen Unternehmen die höchste
Bewertung im Kommunikations-Mix darstellt?
...viele Unternehmer in einer Kundenzeitschrift den
bestmöglichen Beitrag zur Erreichung der
Unternehmens-Kommunikationsziele sehen?
...aus dem Wettbewerb der Produkte immer mehr ein
Wettbewerb der Information und des Wissens wird?
...eine Kundenzeitschrift beim Imagetransfer und in
der Marktbedeutung eines Unternehmens eine wichtige
Funktion spielt? |
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Jedoch... |
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Nur
etwa ein Viertel der Unternehmen lässt die Texte von
Agenturen gestalten. So verwundert es nicht, dass
sich viele Unternehmen weitgehend auf die
Eigendarstellung beschränken. Berichte über
firmenneutrale Themen sind sehr selten. Doch der Rat
der Kommunikationsexperten lautet: Bei
Kundenpublikationen empfiehlt sich ein Anteil
neutraler Berichte von ca. 50 Prozent, um eine
ausreichende Leserakzeptanz zu erreichen. Oft bergen
Kundenzeitschriften ein ungenutztes Potential für
Verbesserungsmaßnahmen. Durch eine Ausweitung
zielgruppenorientierter, neutraler Themen mit hohem
Lesernutzen und einem professionellen Seitenaufbau
liesse sich die Leserakzeptanz in vielen Fällen
deutlich verbessern – auch durch professionelle
Beratung und Unterstützung einer Agentur. |
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Intern oder
extern? Der Mix macht’s |
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Eine
breit angelegte Untersuchung, bei der über 400
Unternehmenspublikationen unter die Lupe genommen
wurden, zeigt: Mitarbeiterzeitschriften, die mit
Hilfe von externen Experten erstellt werden, kommen
besser an als ausschließlich in der Firma
hergestellte Blätter. Woran liegt das? In vielen
Unternehmen fehlen Abteilungen, die sich um die
interne Kommunikation kümmern und diese
professionell vorantreiben. Produziert das
Unternehmen eine Firmenzeitung, werden meist einige
Mitarbeiter mit der Aufgabe betraut: „Macht mal“. Es
fehlt ein festes Redaktionsteam, die Zeit, sich
regelmäßig zu treffen und meist auch die Fähigkeit,
einen interessanten Redaktionsplan aufzustellen.
So beschränkt sich der Inhalt mehr oder weniger auf
Geburtstags- oder Jubiläumshinweise und einige
dreizeilige Meldungen über Firmenziele. Information
und fundiertes Backgroundwissen sind meist
Fehlanzeige. So läuft man schnell Gefahr, dass
sowohl die journalistischen Darstellungsformen als
auch die Gestaltung recht altbacken und
unprofessionell wirken. Das gewünschte Ziel, die
Mitarbeiter mit modernem Layout und kompetenten
Beiträgen zu informieren und zu unterhalten, wird so
selten erreicht. |
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Quellenangaben |
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