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Wofür steht
SWOT? |
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SWOT
ist ein englisches Akronym und steht für:
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Strengths (Stärken)
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Weaknesses (Schwächen)
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Opportunities (Chancen)
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Threats (Gefahren)
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Was ist eine
SWOT-Analyse? |
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Die
SWOT-Analyse ist ein Werkzeug des strategischen
Managements, wird aber auch für formative
Evaluationen und Qualitätsentwicklung von Programmen
(z.B. im Bildungsbereich) eingesetzt.
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In
dieser einfachen und flexiblen Methode werden sowohl
innerbetriebliche Stärken und Schwächen (Strength-Weakness,
als auch externe Chancen und Gefahren (Opportunities-Threats)
betrachtet, welche die Handlungsfelder des
Unternehmens betreffen.
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Aus
der Kombination der Stärken/Schwächen-Analyse und
der Chancen/Gefahren-Analyse kann eine ganzheitliche
Strategie für die weitere Ausrichtung der
Unternehmensstrukturen und der Entwicklung der
Geschäftsprozesse abgeleitet werden.
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Die
Stärken und Schwächen sind dabei relative Grössen
und können erst im Vergleich mit den Konkurrenten
beurteilt werden.
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Die
SWOT-Analyse ist ein weit verbreitetes Instrument
zur Situationsanalyse, welches nicht nur in der
strategischen Unternehmensplanung eingesetzt wird.
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Innerhalb des Marketings lässt sich der SWOT-Ansatz
z.B. im Bereich der Produktpolitik, insbesondere für
die Festlegung des Produktlebenszyklus, einsetzen.
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Auch
in der Standortwahl kommt diese Methode zum Einsatz,
etwa im Rahmen einer Standortanalyse die optimale
Region für eine Niederlassung herauszufinden oder
ein Gebiet (Industriegebiet, Großraum) bezüglich der
Absatzpotentiale zu beurteilen.
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Das
Modell steht in Konkurrenz zur kennzahlenbasierten
Balanced Scorecard, mit der es sich z.T.
überschneidet bzw. durch eine etwas andere und
weniger offene Determinierung unterscheidet.
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Umweltanalyse
(externe Analyse) |
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In der
externen Analyse wird die Unternehmensumwelt
untersucht, man spricht auch von Umweltanalyse.
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Die
Chancen/Gefahren kommen von Aussen, und ergeben sich
aus Veränderungen im Markt, in der technologischen,
sozialen oder ökologischen Umwelt.
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Die
Umweltveränderungen sind für das Unternehmen
weitgehend vorgegeben, die hier wirkenden Kräfte
sind weitgehend exogen.
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Das
Unternehmen beobachtet oder antizipiert diese
Veränderungen und reagiert darauf mit
Strategieanpassung.
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Unternehmensanalyse
(interne Analyse) |
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Stärken/Schwächen beziehen sich auf das Unternehmen
selbst, ergeben sich also aus der Selbstbeobachtung
des Unternehmens.
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Man
spricht deshalb auch von der Inweltanalyse.
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Stärken/Schwächen produziert das Unternehmen selbst,
es sind Eigenschaften des Unternehmens bzw. werden
vom Unternehmen selbst geschaffen, sie sind also
Ergebnis der organisationalen Prozesse.
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Vorgehen |
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Inweltanalyse: Suchen nach Stärken und
Schwächen. Einsatz von Moderationstechniken und
Bildung von Gruppenkonsens. Gruppieren,
strukturieren und gewichten derselben, ggf. Einsatz
von Ideenfindung. Die Stärken und Schwächen werden
in den entsprechenden Matrixfeldern mit den
entsprechenden Titeln aufgelistet.
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Umweltanalyse: Suchen nach den strategisch
relevanten Chancen und Gefahren.
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Nun
wird versucht, den Nutzen aus Stärken und Chancen zu
maximieren, und die Verluste aus Schwächen und
Gefahren zu minimieren. Hierzu wird gezielt nach
folgenden Kombinationen gesucht, danach wird
gefragt, welche Initiativen und Maßnahmen sich
daraus ableiten lassen:
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SO
Stärke/Chancen-Kombination: Welche Stärken
passen zu welchen Chancen? Wie können Stärken
eingesetzt werden, so dass sich die
Chancenrealisierung erhöht?
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ST
Stärke/Gefahren-Kombination: Welchen Gefahren
können wir mit welchen Stärken begegnen? Wie können
welche Stärken eingesetzt werden um den Eintritt
bestimmter Gefahren abzuwenden?
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WO
Schwäche/Chancen-Kombination: Wo können aus
Schwächen Chancen entstehen? Wie können Schwächen zu
Stärken entwickelt werden?
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WT
Schwäche/Gefahren-Kombination: Wo befinden sich
unsere Schwächen und wie können wir uns vor Schaden
schützen?
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Es
können durchaus mehrere Stärken zur Realisierung
einer Chance oder Vermeidung einer Gefahr eingesetzt
werden. Die größten Bedrohungen sind auch dort zu
vermuten, wo eine Kombination von Schwächen einer
oder mehrere Gefahren gegenübersteht.
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Aufgrund dieser Kombinationen müssen dann passende
Strategien entwickelt und aufeinander abgestimmt
werden. Hierbei handelt es sich sicher um den
anspruchsvollsten Teil des Vorgehens.
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Die
Kernstrategien werden dann in der
Vierfeld-Matrix
eingetragen.
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Häufige Fehler |
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Entscheidend für den Erfolg sind immer konkrete und
am Ziel ausgerichtete Maßnahmen, die auch konsequent
umgesetzt werden.
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Die
folgenden Fehler können häufig in veröffentlichten
SWOT Analysen beobachtet werden:
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Durchführung einer SWOT
Analyse ohne davor ein Ziel (einen Soll-Zustand) zu
vereinbaren. SWOT Analysen sollten immer bezogen auf
ein Ziel erstellt werden und nicht abstrakt gehalten
werden. Wird der gewünschte Soll-Zustand nicht
vereinbart, werden die Teilnehmer unterschiedliche
Soll-Zustände erreichen wollen, was zu schlechteren
Resultaten führt.
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Externe Chancen werden oft mit
internen Stärken verwechselt. Sie sollten streng
auseinander gehalten werden.
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SWOT-Analysen werden oft mit
möglichen Strategien verwechselt. SWOT-Analysen
beschreiben Zustände, während Strategien Aktionen
beschreiben. Um diesen Fehler zu vermeiden, sollte
man möglichst bei Chancen an "günstige Bedingungen"
denken und bei Risiken an "ungünstige Bedingungen".
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Bei der SWOT-Analyse wird
keine Priorisierung vorgenommen. Es lassen sich
keine konkreten Maßnahmen ableiten, Maßnahmen werden
also weder beschlossen noch umgesetzt.
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Quellenangaben |
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Fragen des Stils
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