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Angewandte
Farben |
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Meist wird
das CMYK-Farbmodell (Cyan, Magenta, Yellow, Key
eingesetzt.
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Für jede
Farbe wird eine Druckplatte benötigt.
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Mit diesen
vier Farben kann ein großer Teil der Farben des
Farbraums gedruckt werden.
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Der
Farbton dieser Farben ist in der ISO 2846 definiert.
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Für
Farben, die nicht mit CMYK-Farben gedruckt werden können
(gold, silber, reflektierende Farben, Farben außerhalb
des Farbraumes) oder nicht gedruckt werden sollen (wie
etwa die eines Firmenlogos), gibt es noch verschiedene
standardisierte Farbpaletten wie etwa HKS-Farbfächer
oder Pantone (Volltonfarben).
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Durch
unterschiedlich große Rasterung (kleine, vom Auge nur
vom nahen erkennbare Punkte) ergeben sich aus vier
Druckfarben eine riesige Menge an dem Auge sichtbaren
Farbnuancen.
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Färbender
Bestandteil der Offsetdruckfarbe ist das Farbmittel,
genauer das unlösliche Pigment. Die unbunten Pigmente
sind größtenteils anorganisch, für Buntpigmente werden
fast ausschließlich organische Pigmente oder Farblacke
eingesetzt.
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Offsetdruckfarben sind pastös und haben eine Viskosität
von 40 - 100 Pa s. Das Einfärben der Druckform erfolgt
mittels Farbauftragwalzen. Damit nur die druckenden
Teile die Farbe aufnehmen, muss die Druckform zunächst
von Feuchtauftragswalzen angefeuchtet werden. Maschinen
mit fünf oder sechs Farbwerken erlauben den Druck einer
zusätzlichen (Schmuck-) Farbe oder diverse Lackierungen
an der Maschine.
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Dispergierung |
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Für
den Offsetdruck spielt neben der verständlichen
Wasserechtheit die Dispergierung der Pigmente im
Druckfarbenfirnis eine wichtige Rolle.
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Eine
schlechte Dispergierung (feinste Verteilung) führt
zu Pigmentagglomeraten (Pigmentklumpen), die bei
Schichtdicken um 1 µm zur Verminderung der
Farbstärke und des Glanzes, durch herausragende
Agglomerate aus der Schichtoberfläche, zur Folge
haben. Betroffen ist dadurch ebenfalls die
Transparenz.
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Die
Dispergierung erfolgt zum einen während der
Druckfarbenherstellung und zum anderen zusätzlich im
Walzenfarbwerk der Offsetdruckmaschine.
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Die
Nachdispergierung im Offsetfarbwerk setzt die
organischen Pigmente extremen Einflüssen aus. Trotz
integrierter Walzenkühlung können Temperaturen von
max. 55 °C im 3-Schicht-Betrieb auftreten. Dies kann
bei empfindlichen Pigmenten zur Rekristallisation
führen, was im Endeffekt einer Bildung von
Agglomeraten gleichzusetzen ist.
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Besonders ist dies bei einigen Gelbpigmenten zu
beobachten, wo sich mit zunehmender
Rekristallisation nicht nur die anfänglich benannten
Eigenschaften verschlechtern, sondern sich auch der
Farbton in den rötlichen Bereich verschieben kann.
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Einen
nicht zu vernachlässigenden Einfluss hat dabei auch
der Bindemittelaufbau. Um die Trocknung zu
beschleunigen werden zunehmend Mineralöle zugesetzt,
was mit neuen Anforderungen an das
Dispergierverhalten der Pigmente verbunden ist.
Verbesserungen werden durch verschiedene
Präparierungen, zum Beispiel mit Harzen, zu
erreichen versucht.
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Die in
anderen technischen Bereichen eingesetzten
oberflächenaktiven Substanzen können im Offsetdruck
auf Grund der Störung des
Wasser-Farbe-Gleichgewichts nicht angewandt werden.
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Weitere
Merkmale |
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Weitere entscheidende Merkmale für die Auswahl der
Pigmente sind Lichtechtheit, Benetzbarkeit und
Beständigkeiten gegenüber Chemikalien.
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Neben
den technischen Anforderungen haben die organischen
Pigmente im standardisierten Offsetdruck bestimmte
coloristische Bedingungen zu erfüllen. Die genormten
Farbskalen sind von den jeweiligen Skalenfarben
unter Kontrolle mittels bestimmter Farbmesszahlen
einzuhalten, um reproduzierbare Drucke zu
ermöglichen. Zur Erreichung der erforderlichen
Farbtöne können die Pigmente einzelner oder in
bestimmten Verhältnissen verschiedener Gruppen
eingesetzt werden.
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Beeinflusst wird die Absorption des Lichtes
wesentlich von der Pigmentkonzentration in der
Farbe, im Offsetdruck zwischen 10 und 30 Prozent,
sowie von Pigmentgröße und -form sowie
Oberflächenbeschaffenheit.
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Die
technischen und coloristischen Anforderungen engen
die Zahl der in der Praxis geeigneten Pigmente, vor
allem im Gelbbereich, mehr oder weniger stark ein.
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Quellenangaben |
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