Der Gesamtumsatz des beruflichen Netzwerks ist um 28 Prozent gestiegen. CEO Thomas Vollmoeller erklärt, worauf die erfolgreiche Entwicklung von Xing beruht.

Xing, die Betreiberin des führenden beruflichen Netzwerks im deutschsprachigen Raum, setzt den Wachstumskurs auch im ersten Halbjahr 2018 fort. So steigerte das Unternehmen den Gesamtumsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum um 28 Prozent auf 110,5 Millionen Euro (Vorjahr: 86,3 Millionen Euro), wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Bereinigt um die Käufe der Unternehmen InterNations und Prescreen lag das Wachstum bei 21 Prozent.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, das EBDITA, lag mit 33,4 Millionen Euro um 18 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Das Nettoergebnis stieg im ersten Halbjahr um 20 Prozent auf 15,4 Millionen Euro.

Mitgliederzahl verzeichnete Zuwachs

Auch die Anzahl Mitglieder konnte das Karriereportal im Berichtszeitraum deutlich steigern. So stieg die Anzahl der Mitglieder im ersten Halbjahr um knapp eine Million. Damit hatte Xing per Ende Juni etwa 14,4 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum.

Laut Xing-CEO Thomas Vollmoeller befindet sich die Arbeitswelt im Umbruch. In dieser Situation biete Xing den Unternehmen die Produkte, um den «War for Talents» zu gewinnen. Gleichzeitig unterstützt das Karriereportal gemäss Vollmoeller seine Mitglieder, die passenden Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu ergreifen. Das mache Xing «mit konsequenter Ausrichtung an den spezifischen Bedürfnissen, die Unternehmenskunden und Mitglieder hier im deutschsprachigen Raum haben. Das ist der Kern unserer erfolgreichen Entwicklung», so Vollmoeller.

Datensicherheit ist wichtig

Ein Beispiel für die Besonderheiten des deutschsprachigen Raumes sei das spezifische Bedürfnis der Kunden, dass ihre Daten sicher seien. Aus diesem Grund habe Xing die Einführung der Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) im Mai dieses Jahres zum Anlass genommen, den Mitgliedern noch mehr Transparenz zu bieten. Die neu kreierte Seite «Datenschutz bei Xing» habe zum Ziel, möglichst verständlich, transparent und anschaulich zu sein. «Das ist uns wichtig: dass jedes einzelne Xing-Mitglied die Hoheit über seine Daten behält und weiss, was mit ihnen passiert», hält Vollmoeller fest.

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