Der WhatsApp-ähnliche Dienst erlaubt es, Video-Anrufe gratis durchzuführen, Fotos zu verschicken und sogar mobil zu bezahlen. Firmen können darüber direkt mit ihren Kunden kommunizieren. Visilab startet einen Pilotversuch.

Weltweit beginnen Telekom-Anbieter damit, den Short Message Service SMS, der seit mehr als 25 Jahren fester Bestandteil der Mobiltelefonie ist, durch Rich Communication Services, kurz RCS abzulösen. Die Schweizer Marktführerin kündigt nun an, diesen auch als SMS 2.0 bekannten Dienst auch in der Schweiz einzuführen, und zwar noch dieses Jahr, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. Der Dienst erlaubt, Video-Anrufe gratis durchzuführen, Fotos zu verschicken und sogar mobil zu bezahlen. «RCS ist in vielen Android-Geräten bereits vorhanden oder wird mit einem Software-Update bereitgestellt», sagt eine Swisscom-Sprecherin in der NZZaS. «Wir sind an den Abschlussarbeiten.»

Den SMS-Nachfolger zeichnet aus, dass er ins Handy-Betriebssystem integriert ist. So brauchen sich die Nutzer nicht zu überlegen, ob die Empfänger die gleiche Messaging-App benutzen – die Nachricht kommt so oder so an. Laut NZZaS wollen Firmen RCS nutzen, um direkt mit ihren Kunden zu kommunizieren.

Die Zeitung berichtet von einem Pilotversuch von Visilab. Mit dem Brillenanbieter können Kunden schon bald in Kontakt treten, indem sie zum Beispiel den QR-Code auf einem Prospekt scannen. «Die Nachrichtenfunktion auf dem Smartphone öffnet sich, und man kann dank einem Bot in natürlicher Sprache mit Visilab kommunizieren» so die NZZaS.

Im Gegensatz zur Swisscom haben die Mobilfunk-Anbieter Salt und Sunrise derzeit keine Pläne, RCS einzuführen.

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