Lokale Relevanz ist also eines der entscheidenden Stichwörter, wenn es um Marketing-Botschaften im Zeitalter der Digitalisierung geht.

Wenn es um die Frage geht, was eine gelungene Marketing-Kampagne im Jahr 2019 ausmacht, bietet sich ein Vergleich mit dem Immobilienbereich an: Die Lage bestimmt den Wert! Sie lesen Online-Rezensionen nach den besten Restaurants in ihrer Umgebung und suchen per App nach dem nächsten Parkplatz. Aus diesem Grund investieren immer mehr Marketer große Teile ihres Budgets in das Segment:  Die Ausgaben für standortbasierte Marketing-Botschaften belaufen sich in den USA in diesem Jahr auf 26,5 Milliarden Dollar; für 2022 werden sogar 38,7 Milliarden Dollar erwartet. Denn Standortdaten bieten ein weitreichendes Potenzial, wenn man sie kreativ einzusetzen weiß.


1. Standortdaten sind im Mainstream angekommen

70 Prozent der Marketer verwenden sogenannte GPS-Hintergrunddaten (also Daten, die von mobilen Geräten fortlaufend erfasst werden, damit bestimmte Apps funktionieren) für standortbezogenes Marketing.

58 Prozent setzen auf Wi-Fi. Über 30 Prozent aller Google-Suchen erfassen den Standort des Suchenden, genau wie Social-Media-Plattformen und eine Vielzahl von Apps. Entsprechend ist es sehr einfach, an Standortdaten zu kommen – zumindest dann, wenn der Konsument ihrer Erfassung zugestimmt hat.


2. Standortdaten sind leicht zu haben

53 Prozent der Marketer, die Budget für den Kauf von Standortdaten nutzen, berichten von höheren Konversionsraten und Umsätzen, die sie auf standortbezogene Werbebotschaften zurückführen.

Bemerkenswert ist, dass Verbraucher offenbar kaum Bedenken haben, wenn es um ihre Standortdaten geht:
Auf die Frage, welche Art von personenbezogenen Daten sie im Zuge einer DSGVO-Anfrage löschen möchten, nennen 61 Prozent der westeuropäischen Verbraucher persönliche Identifikatoren wie Ausweisnummern – aber nur 9 Prozent die bei ihnen erfassten Standortdaten.


3. Kunden verlangen lokale Relevanz

Personalisierung gilt seit einigen Jahren als Must-have im Marketing-Bereich. Und daran hat sich bis heute nichts geändert, denn der Standort des Kunden ist ein wesentlicher Faktor, wenn es um personalisierte Angebote geht. Die anspruchsvollen Kunden von heute verlangen personalisierten Service und personalisierte Botschaften. Sie wollen mobilen Live-Content, der auf ihre aktuelle Situation zugeschnitten ist.

42 Prozent würden eine App eher nutzen, wenn sie in der Lage ist, standortspezifische Personalisierung zu bieten.

Um diesen Ansprüchen gerecht werden zu können, brauchen Marketer eine leistungsfähige Plattform, die personenbezogene Daten und umfassende Omnichannel-Features zu einer zeitgemäßen Customer Experience kombiniert. So werden Verbraucher stets auf dem richtigen Kanal und mit der richtigen Botschaft erreicht – egal wo sie unterwegs sind.

Hinterlassen Sie eine Antwort

  1. Das Marketing der Zukunft ist standortbasiert

    […] Beitrag Das Marketing der Zukunft ist standortbasiert erschien zuerst auf […]