VDID – Die Digitalisierung verändert das Berufsbild der Designer*innen. Mit der sich rasant entwickelnden Künstlichen Intelligenz und deren zunehmenden Einflüssen im Design, gilt es in der Gestaltung Verantwortung zu übernehmen. Designer*innen gestalten neben den Produkten und Prozessen, in die KI eingebunden ist, ganze Nutzungskonzepte für nächste Generationen.

Das Programm der Stuttgarter Konferenz widmet sich den Kernpunkten:

Ist Ethik Teil der Maschinengestaltung und bestimmt über die Zukunft des Mensch-Maschine-Netzwerks?
Welche Verantwortung hat in diesem Spannungsfeld das Design?
Wie kann Design den sozio-kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Anforderungen der Zukunft gerecht werden?

Die Arbeitstagung gliedert sich in Key-Notes und Diskussion sowie Praxisworkshops. Neben den Themenblöcken „Wohin entwickelt sich die Mensch-Maschine-Interaktion?“, „Wie sehen Produkte, Services und Prozesse von morgen aus?“ und „Können und sollen Maschinen moralisch handeln?“ runden die Workshops der drei kreativen Dialogräume, in denen Zukunftsszenarien entworfen oder auch wieder verworfen werden, die Tagung ab.

Als Key-Note Speaker konnte der Soziologe Prof. Dr. Armin Nassehi gewonnen werden. Der Autor des Buches „Muster: Theorie der digitalen Gesellschaft“ wird ins Konferenzthema aus soziologischer Sicht einführen. Die Vordenkerin im Bereich der Maschinen- und Roboterethik in Deutschland Dr. Catrin Misselhorn, Professorin für Philosophie, wird zum Thema „Verantwortung durch Maschinenethik – eine neue Disziplin als Grundlage für die Gestaltung. Können und sollen Maschinen moralisch handeln?“ sprechen.

Das komplette Konferenzprogramm und die Themen der Dialogräume finden Sie unter: http://special.vdid.de/konferenz/

Quelle: xing.com

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