Der US-Konzern vermeldet nicht nur Spitzenzahlen, was Umsätze und Prime-Mitglieder angeht, sondern auch in Sachen Marketing. 2019 hat Amazon um die fünf Milliarden Dollar mehr dafür locker gemacht.

Für Prime vermeldet Amazon Rekordzahlen für 2019.

Kürzlich vermeldete Amazon sein Ergebnis fürs vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2019 – alles ein Grund zur Freude: Die Gewinne kletterten von 10,1 Milliarden auf 11,6 Milliarden Dollar. Die Erlöse des Konzerns lagen bei 280,5 Milliarden Dollar.

Allerdings ist damit auch ein höherer Marketingaufwand verbunden. Das zeigen genauere Analysen, etwa bei Exciting Commerce. Jochen Krisch hat sich tiefer in die Bilanzzahlen gegraben und sich vor allem mit den Marketingausgaben beschäftigt: Ihr Anteil steigt munter auf inzwischen 6,7 Prozent der Netto-Umsätze. Im vergangenen Jahr legte Amazon nochmal eine Schippe nach und erhöhte das Marketing-Budget um fünf Prozent. Die Gesamtsumme schrammt knapp an der 19-Milliarden-Dollar-Marke.

Amazon: Entwicklung der Marketingausgaben und der Sonstigen Erlöse.
Foto: Jochen Krisch/ExcitingCommerce

 

Ein Punkt, der sich bei Amazon bemerkbar macht: Die Werbung muss eine Vielzahl von Themen und Marken abdecken, von Alexa (wie in diesem zauberhaften Super-Bowl-Spot) bis hin zur Supermarktkette Whole Foods. Gleichzeitig verdient Amazon aber auch mehr mit Werbung, die ein Teil der sonstigen Erlöse darstellen. So flossen 2019 14,1 Milliarden in die Amazon-Kassen.

Auch in anderen Bereichen steigen die Kosten, hier eine Übersicht:

Kostenstruktur bei Amazon

Foto: Amazon

 

 

Quelle: wuv.de

Autor: Annette Mattgey

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