Was sich hinter Trends verbirgt

In jeder Branche begegnen uns Trends: Sei es in der Mode, beim Essen oder eben in der Technologie. Letzteres ist ein besonders spannendes, da schnell entwickelndes und vor allem einflussreiches Feld. Doch was ist eigentlich ein Trend? Und wann lohnt es sich, einem solchen zu folgen?

Laut Duden verbirgt sich hinter einem Trend eine “über einen gewissen Zeitraum zu beobachtende, statistisch erfassbare Entwicklung(stendenz)”¹. Ein Trend ist also alles andere als ein Gefühl. Richtig spannend wird es dann bei den sogenannten Megatrends, deren Entwicklung sich über mindestens 50 Jahre global erstreckt. Sie sind “die Herausforderung, an denen die Zukunft entsteht.”² Ob aus den Tech-Trends des neuen Jahrzehnts wirklich Megatrends werden, bleibt abzuwarten. Jedoch sollten Marketer und Unternehmen trotzdem ein Auge auf die wichtigsten Entwicklungen werfen, um später nicht selbst abgehängt zu werden und in der Marketing-Steinzeit zu versauern. Was Marketer 2020 erwarten können.


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#1: Künstliche Intelligenz

Augenrollend werden sich jetzt viele Marketer fragen, warum Künstliche Intelligenz noch immer unter den Top Trends 2020 ist. War sie das nicht schon 2018 und 2019? Ja, war sie, aber das Thema hat an Relevanz nicht verloren. Auch, wenn die Technologie immer stärker voranschreitet und viele Bereiche der Wissenschaft und Forschung bereits erobert hat, ist sie im Alltag und auch in der Wirtschaft noch nicht richtig angekommen. Der Grund: Viele trauen der großen Unbekannten noch nicht so recht über den Weg. Doch so langsam wandelt sich die Haltung der Bevölkerung und Künstliche Intelligenz wagt den Schritt in die Normalität. Auch deshalb sehen drei von vier Marketer KI als den größten Trend des neuen Jahrzehnts.

#2: Distributed Cloud

Was erst einmal nach einem Fremdwort klingt, wird auch durch die rasche Entwicklung der Künstlichen Intelligenz und Augmented Reality befeuert. Immer mehr Unternehmen setzen auf Cloud-Services, um ihre hohen Datenmengen außerhalb des eigenen Rechenzentrums zu speichern und zu verarbeiten – sowie Privatpersonen, die immer häufiger Clouds als zentralen Speicherplatz nutzen.

Die Distributed Clouds sollen den immer größer werdenden Datenmengen und Herausforderungen der Zukunft, wie IoT oder Machine Learning gewachsen sein, indem sie ihre Ressourcen nicht mehr zentral zur Verfügung stellen, sondern eine geringere Distanz zwischen Quelle und Nutzer entstehen lassen. Der Service wird also, anders als heute, dezentral organisiert. Die Folge: Viele kleinere Rechenzentren sichern so eine wesentlich höhere Performance und bessere Redundanz.


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#3: Augmented Reality

Auf Platz drei schlummert schon wieder ein Trend, der schon lang kein Unbekannter mehr ist. Doch so richtig ist Augmented Reality noch nicht in Gang gekommen, vor allem, weil den Endverbrauchern häufig die Technologie zur Nutzung fehlt. Doch das soll sich in den kommenden Jahren drastisch ändern. Tech-Giganten wie Apple oder Google entwickeln stetig neue Lösungen, um AR unmittelbarer an die Nutzer zu bringen. Laut dem Marktforschungsinstitut IDC sollen die globalen Ausgaben für die Entwicklung von KI und AR um ganze 80 Prozent steigen, was ein enormes Wachstumspotenzial verspricht. Marketer sollten also auch diesen Trend immer im Auge behalten und Entwicklungen früh erkennen. Denn auch, wer die Technologie nicht zwangsläufig im eigenen Unternehmen einsetzt, sollte sie zumindest verstehen lernen.

#4: Hyperautomation

Dieser Trend klingt erst einmal bedrohlich und scheint es auch auf den zweiten Blick zu sein. Denn er beschreibt die Automatisierung von Prozessen durch Machine Learning oder Künstliche Intelligenz. Und bei vielen Arbeitnehmern – nicht nur im Marketing – schrillen da die Alarmglocken. Werden ihre Jobs womöglich überflüssig? Die Antwort lautet ja und nein. In erster Linie soll die Hyperautomation die bestehenden Prozesse virtuell darstellen können und so einen digitalen Zwilling der gesamten Organisation schaffen. So lassen sich Potenziale besser erkennen. Es ist jedoch nur realistisch, dass einige Arbeitsstellen durch die Automatisierung überflüssig werden. Durch die Digitalisierung werden aber auch eine Vielzahl neuer Jobs entstehen, die zukunftsweisend sind.


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#5: Neo-Ökologie

Forscher und Zukunftsweisende sind sich einig: Die Neo-Ökologie ist nicht nur ein Trend, sondern ein Megatrend! Vor allem bedingt durch den Klimawandel, der uns zum Handeln zwingt, muss auch in Sachen Nachhaltigkeit neu gedacht werden. Was Aktivisten im kommenden Jahr auf die Straße getragen haben, erkennen kluge Marketer nicht nur als Konsumtrend, sondern als wichtigen Wirtschaftsfaktor. Definiert wird die Neo-Ökologie als eine Mischung aus Natur und Technik. Denn nur durch Technologie kann die Natur geschützt werden. Findige Startups reinigen bereits mit riesigen Apparaten den Ozean und zukünftig könnten sogar künstliche Insekten das Bestäuben übernehmen.

Ausnahmslos jedes Unternehmen sollte auf Nachhaltigkeit und ökologisches Handeln setzen. Nicht nur, weil es für das Image immer unerlässlicher wird, sondern auch, weil das Handeln großer Unternehmen zur Pflicht werden muss.

#6: Netflixisierung

Netflix ein Trend? Wohl kaum! Die Algorithmen und Automatisierungen dahinter jedoch schon. Denn Netflix hat zu Beginn nicht durch Eigenproduktionen oder einen besonders niedrigen Preis überzeugt. Das Unternehmen hat es viel mehr geschafft, zum unersetzbaren Freund zu werden, der für jede Stimmung die richtigen Serien oder Filme vorschlägt. Dieses scheinbare Wunderwerk schafft Netflix allein durch die Verarbeitung großer Mengen an Nutzerdaten. Und genau dieser Vorgang wird im Vertrieb ein absoluter Trend. Allein in den USA werden minütlich 4,4 Millionen Gigabyte neuer Daten im Netz erzeugt. Verarbeiten Unternehmen diese Daten, entsteht eine nicht greifbare Kundendatenbank.

Marketer können dank der Netflixisierung diese Daten nutzen, um ihren Vertrieb anzupassen und die Customer Experience zu stärken. Und auch die Kunden können so mehr Leads generieren oder das Branding stärken.

 

Quelle: https://www.gruenderszene.de/

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