Lesequalitäten lassen sich definieren: Hauptleser – Der bewußte Leser, Zweitleser – Der zufällige Hauptleser oder Mitleser zu Hause, Drittleser – Mitleser, der nicht zu Hause lebt. Will man den Erfolg einer Anzeigenkampagne im voraus abschätzen, muss man zusätzlich zu den Auflagezahlen der einzelnen Publikationen auch noch das Leserverhalten im Auge behalten. Eine Zeitschrift wird nicht immer nur von ihrem Käufer gelesen. Während die Fernsehprogramm-Titel der ganzen Familie als Informationsmedium dienen, kann man hiervon bei Titeln wie dem Playboy nicht davon ausgehen, dass diese Titel von der ganzen Familie gelesen werden. Bei berufsspezifischen Titeln kann man wiederum von einer vielfachen Weitergabe ausgehen, da eine Fachzeitschrift im Betrieb sicher nur einmal abonniert und per Verteiler den Angestellten zugänglich gemacht wird.

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