Die Hypothese der Informationsüberlastung stellt einen engem Zusammenhang zwischen der Menge der angebotenen und der Menge der verarbeiteten Informationen her. Ausgangspunkt der Überlegungen ist dabei, dass das menschliche Informationsverarbeitungssystem hinsichtlich seiner Kapazität beschränkt ist. Das heisst, dass dem menschlichen Gehirn bezüglich Informationsaufnahme, -verarbeitung und -speicherung natürliche Grenzen gesetzt sind. Die Informationsbelastung des Konsumenten wirkt sich sowohl auf das Entscheidungsverhalten, als auch auf die Wahrnehmung und Verarbeitung von Werbebotschaften aus. Durch die zunehmende Informationsmenge sinkt die Aufnahmebereitschaft des Konsumenten. Wissenschaftliche Quellen gehen davon aus, dass im heutigen Mitteleuropa seitens der Massenmedien eine Überlastung von rund 98 Prozent besteht, das heisst, der Konsument ist nur bereit und fähig, zwei Prozent aller auf ihn einwirkenden Informationen zu speichern und zu verarbeiten.

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