Grundannahme von Lautmalerei ist es, dass mit dem von Lauten erzeugten Klangbild bestimmte Eigenschaften assoziiert werden. So bring z.B. das Wort „Donner“ allein schon durch seinen harten und lauten Klang das Donnern zum Ausdruck, während „knistern“ die Geräusche nachahmt, die von brennendem Holz erzeugt werden. Die Vokale „o“ und „u“ beispielsweise verweisen eher auf Größe und Kraft (z.B. „Bomus“), wohingegen der Vokal „i“ auf etwas Kleines und Leichtes verweist (z.B. „Bil“); die stimmhaften Konsonanten „k“, „p“ und „t“ (z.B. „Kappitz“) wiederum werden eher mit Dynamik und Schnelligkeit in Verbindung gebracht, während die stimmhaften Laute „b“, „d“ und „g“ (z.B. „Bedag“) Sanftheit und Milde anklingen lassen; Onomatopöie ist griechischen Ursprungs und bedeutet so viel wie „einen Namen machen“.

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